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Kenwood Comp 50B, McGee HL1018 / HL 616

Re: Kenwood Comp 50B, McGee HL1018 / HL 616

Beitragvon hb » Mi 18. Mär 2015, 22:30

Ich auch nicht. Was ist denn jetzt was und vor allem: Welches Ergebnis soll denn das bessere sein?
Gruß: Holger
hb
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Re: Kenwood Comp 50B, McGee HL1018 / HL 616

Beitragvon Karlheinz » Do 19. Mär 2015, 09:55

Moin,
zu Urzeiten, jedenfalls unserer, hatte man den berühmten für lange Zeit einzigartigen
http://www.testequipmentconnection.com/ ... R_2305.JPG
Bruel&Klaer eingesetzt, der hatte schon die logarithmische Frequenzbereichsachse.
Eigentlich müsste irgendwo in der Redaktion so was noch herumdümpeln.
Wenn man z.B. bei "Klinger" oder bei lansingheritage.com recherchiert und in alten Unterlagen, sieht man, das früher Frequenzweichen einfach statisch nach der Nennimpedanz berechnet oder mit einfachem Bauteileeinsatz "gedacht" wurden. So was habe ich in den 60ern auch schon gemacht....natürlich mit dem Rechenschieber.
Der heute noch geliebte JBL Monitor 4311 war eigentlich eine Aktivlösung, der Bass hing ohne jede Korrektur direkt, allerdings über Klingeldraht, am Verstärker, der Mitteltöner hing an einem Kondensator und lief auch nur nach oben offen aus...beim Papphochtöner bin ich mir meines Gedächnisses nicht mehr sicher. Die passende High-End-Homeversion L166,hatte dagegen 6db-Weichen und im Hochton 12 db, hatte vorgestern noch meine Nase im Gehäuse.......Kondensatoren in Pappröhren und die kleinen Trafospulen ebenfalls vergossen. Dazu passten dann auch die unverzichtbaren Drahtpoties, die man seit Jahrzehntenen unverändert immer noch erwerben kann. Man sah das früher ziemlich locker........und wir waren mit den JBL damals mehr als zu frieden :mrgreen: ......vor allem im Viererpack an der großen Revoxendstufe in Überkreuzstereophonie hatten wir in Aix-la-Chapell wahrscheinlich den besten Fêtensound.
BBC hat für die modernen Frequenzweichen in Verbindung mit Harbeth, Kef und anderen die Grundlagen für die modernen Frequenzweichenkostruktionen geliefert. Teilweise führt das dann zu den wildesten Bauteilegräbern, braucht man nur mal bei der Konkurrenz vorbeizusehen.
Bei meinen Frequenzweichenspielen habe ich mit Erstaunen festgestellt, dass ich bei Einstellungen der Poties rein nach Gehör zwischen rechts und links nur einen Unterschied von 0,3 Ohm gemessen habe. Erstaunlich für meine alten tauben Ohren.
Die oben dargestellte Frequenzweiche ist mangels Messequipment nach historischem Vorbild und Gehör entstanden, dabei half die große Bauteilekiste und Inspirieration von OLK, Saarmichel und Jobst-Audio. Als Eichung dienten meine Erinnerungen an viele Konzerte und meine Manger......und natürlich die "Little Blast" :lol: .
Kritische Hörfreunde sind auch von den Billigteilen und der gestrickten Frequenzweiche sehr angetan. An T-Amps läuft die Kombi eher schlecht....der Impedanzverlauf nach "oben" ist eben sehr hochohmig......aber ohne Messequipment :roll: ......die neuen Rennsitze samt Bügel und der WLLK sind augenblicklich interessanter und fressen daher zur Zeit das "freie" Geld. Der nächste Winter kommt bestimmt 8-) ..........für die Sommerfêten reicht es allemal.
Gruß Kalle
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Re: Kenwood Comp 50B, McGee HL1018 / HL 616

Beitragvon Karlheinz » Fr 13. Nov 2015, 20:47

Nabend,
es wird Winter, draußen stürmt und regnet es schon ma im Dunkeln :( . Die Blätter im Garten habe ich schon fast alle aufgefegt :roll:
Also geht es jetzt hier weiter ;)
viewtopic.php?f=16&t=763

Gruß Kalle
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Re: Kenwood Comp 50B, McGee HL1018 / HL 616

Beitragvon Karlheinz » Sa 14. Nov 2015, 10:09

Moin,
für die Passivisten arbeite ich an der Weiche weiter:
Bild
http://www.analogemusikwiedergabe.de/fo ... ileContent
Die Messungen meinen, dass der Längswiderstand 8,2R vor dem Kenford eine Nummer kleiner sein könnte, mein Gehör sagt mir, gut so.....aber vielleicht ist es auch die Gewöhnung.
Aktuell gemessen im > 30 m² Wohnbereich.
Box in 1m Abstand.
http://www.analogemusikwiedergabe.de/wc ... 4aec67.jpg
Horn unbeschaltet 1m Abstand
http://www.analogemusikwiedergabe.de/wc ... ac488c.jpg
Man sieht deutlich am Hörplatz, dass die 30er hier ohne Entzerrung nicht mehr ganz ausreichen.
Für einen so großen Raum sind vielleicht 15 Zöller angebracht.
http://www.analogemusikwiedergabe.de/wc ... 2dbd68.jpg
Hier muss nicht nur im Trennbereich noch etwas geschehen.
http://www.analogemusikwiedergabe.de/fo ... ileContent
Die Steilheit des Hochtonbereiches und die Lautstärke im 6 db-Punkt bedarf noch einer Überarbeitung.
Hier sieht man auch die Nachteile des billigen Elder-Treibers im Altecgehäuse....bei 200 Hz und bei 600 Hz müsste wohl jeweils mit einem Sperrkreis das Vorlaute zurüchgenommen werden, dann ist es vorbei ;( mit billig :rolleyes: .....ich werde beide Probleme erst einmal aktiv mit einem DSP versuchen.

Gruß Kalle
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Re: Kenwood Comp 50B, McGee HL1018 / HL 616

Beitragvon Karlheinz » Mo 7. Dez 2015, 16:24

Bild
Moin,
ich habe die Weiche noch etwas überarbeitet, das sieht in 2m Entfernung mitten im Wohnzimmer doch schon ganz gut aus.
Gruß Kalle
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Re: Kenwood Comp 50B, McGee HL1018 / HL 616

Beitragvon Jesse » Di 8. Dez 2015, 00:48

Hallo Kalle,

jo, sieht gut aus. Zur Kontrolle am besten noch Messungen unter 15°, 30°, 45° und 60° (horizontal).

Misst du auf Höhe des Hochtöners?
Gruß
´
Jesse 8-) Good Vibration
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Re: Kenwood Comp 50B, McGee HL1018 / HL 616

Beitragvon Karlheinz » Di 8. Dez 2015, 01:26

Moin,
die Kurve habe ich genau zwischen beiden Chassis in 2 m Abstand gemessen. Die Vorderkante des Horns ist bündig mit der Bassgehäuse...also alte Altecposition..also ziemlich weit hinten. Misst sich und hört sich auch so brauchbar an...
Im Augenblich kann ich nur im Wohnzimmer vernünftig messen. Ich ärgere mich, dass ich dieses "billige" Messsytem nicht vorher entdeckt habe. Ich probiere zur Zeit alle Messpositionen durch, auf Chassislinie, unter Winkeln, am Hörplatz.
Wichtig ist jedes Mal einen kleinen Roman zur Messung zu schreiben, damit man nicht den Überblick verliert 8-) ....wer viel misst misst Mist ;) .
Den Knubbel bei 700 Hz bekomme ich nicht weg, weil auf der abfallenden Flanke des Tieftöners dieser sich auch ein bißchen verabschiedet. Mache ich den Tiefpass flacher, "kommt" der Bass bei 1100 wieder hoch. Die Widerstandsmatrix vorn Hochtöner sollte ich noch etwas mehr auf "Durchgang" umbauen.
So ein Autotrafo reizt mich ja aber eigentlich will ich mit dem miniDSP spielen...die Passivweiche soll ja nur ein Notanker sein und ein Vergleich......bei alten Männern dauert alles halt länger....aber ich habe ja auch ein bißchen Zeit :o . Vielleicht knüpfe ich mal einen runden Messteppich mit Winkelskalen fürs Mikrostativ :lol:
Wie ich erst jetzt erfahren habe, wird der billige Thomann 12-280/8A an anderen Stellen mit deutlich höherer Trennfrequenz bei 12+1 Tops eingesetzt.
Gruß Kalle
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Re: Kenwood Comp 50B, McGee HL1018 / HL 616

Beitragvon Karlheinz » Di 8. Dez 2015, 08:31

Mr. Circuit hat geschrieben: Wo ist der DSP? :ugeek:

Noch im Kartonnnggg ;)
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Re: Kenwood Comp 50B, McGee HL1018 / HL 616

Beitragvon Joschi » Mi 9. Dez 2015, 11:44

Hallo Kalle,

Was heisst hier, ältere Männer brauchen länger! :?
Du kommst recht Flott mit der Soft und Hardware klar. So mein Eindruck!
Ich bin zwar sicherlich einiges Jünger, aber niemals schneller! Na ja....gut...bin auch nur so Halbschlau.. :roll: Dies soll aber deine Leistungen nicht mindern! :D
Man Spürt auf jeden Fall, den Spass den Du hast...bin auch schon gespannt auf das DSP und deine Erkenntnisse damit. Ich lese wie immer, Still mit...

lg

Joschi
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Re: Kenwood Comp 50B, McGee HL1018 / HL 616

Beitragvon Karlheinz » Mi 9. Dez 2015, 15:34

Hallo Joschi,
jau, es macht Spaß :mrgreen: , wenn man nicht mehr in die Tretmühle muss und endlich seine Hobbys ein bißchen ausleben darf. Leider gibt es mehr als genug Projekte 8-) ...angefangen beim Motorrad im Keller bis zu neuen Pfannen fürs Dach :o .
Jrooß Kalle ..........UHU, also Ü60
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Re: Kenwood Comp 50B, McGee HL1018 / HL 616

Beitragvon Karlheinz » Mo 27. Jun 2016, 23:02

Bild
Moin,
es geht weiter, mittlerweiler arbeitet am HL1018 ein Celestion CDX-1 1747.....wie man sieht....mit Erfolg.
viewtopic.php?f=4&t=735&start=50#p9810
Hören kann man das auch :mrgreen: . Die Weiche ist einfacher geworden, der Parallelkondensator zum Reihenwiderstand ist verschwunden. Das Hochtonchassis ist verpolt. Der Erfolg....sowohl im Nahfeld rot bzw. auch am Hörplatz grün hier jeweils nur rechts ist der Frequenzgang sehr ausgeglichen. Die passive Weiche fuktioniert optimal. Ab 600Hz kann man deutlich die einsetzenden Raummoden sehen.
Bild
Gleiche Mikroposition am Sitzplatz, die Bassbox ist auf Normalposition 30 cm tiefer aufgestellt, den Einflussauf die Raummoden sieht man sofort. Das REW-Programm ist noch praxisfreundlicher geworden, der Screenshot ist direkt im Menue möglich :D .
Ich habe diese Kombination noch nie so schön gehört wie mit dem Sure TAMP2400 Tripath-Amp :D .....sowohl das empfohlene Mean Well Schaltnetzteil wie auch eine konventionelle Lösung mit einem 250 Watt Ringkern funktionieren sehr überzeugend.
http://www.hobbyhifiladen.de/sure-electronics-tamp2400
Versuchsaubau (Plateamps ;) ) 200 Watt 27V 7,4A Trafo auf Birkenmutiplex gegen ein Schaltnetzteil 36V 9,7A auf Buche blockverleimt :mrgreen:
Bild
Wir sind dabei eventuell mögliche Unterschiede zu erkunden...sie sind auf jeden Fall marginal.
Der lieferbare Sure-Lautstärkesteller zum Einstecken in die Platine ist des Teufels und unbrauchbar. Es reicht z.B. ein einfaches Qualitätspotie zwichen CD und Amp....noch schöner ist natürlich z.B. eine Hepos dazwischen.
Gruß Kalle
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McGee HL1018 trifft Celestion H 9040P

Beitragvon Karlheinz » Di 29. Jan 2019, 11:24

Moin,
falls sich noch jemand für die Modifikation des McGee HL 1018 interessiert, hier geht es weiter.
https://www.diy-hifi-forum.eu/forum/sho ... n-H1-9040P
Bild
Klanglich ist das vor allem in der Hochtonauflösung mit dem Celestion CDX1 1747 noch mal einen Schritt weiter.
Bild
Jrooß Kalle
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