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CT 255

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Beitragvon mcdiamond » Mo 17. Aug 2015, 16:50

Hallo zusammen,

ich habe ein nettes Paket bekommen, mit dem Bausatz. Nun bin ich am Rätseln, wie man am besten die Bauteile der Frequenzweiche in dem kleinen Gehäuse unter bekommen soll.

Hat jemand ein Photo von der Frequenzweiche der CT 255. Platine oder Holzbrett. Die Lautsprecheranschluss-Terminals ragen ja auch noch ein paar Millimeter rein, bzw. wollen bedämpft werden.

Mit besten Grüssen

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Re: CT 255

Beitragvon hb » Di 18. Aug 2015, 00:42

Ich würde ein Brett empfehlen, das von innen auf die Rückwand geschraubt wird. Das Gehäuse der Box ist ziemlich tief, so dass es da keine Probleme gibt. Aber Achtung: Das Brett muss bestückt durch die Öffnung des Tieftöners passen.
Gruß: Holger
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Re: CT 255

Beitragvon mcdiamond » Di 18. Aug 2015, 15:37

Ich habe auf einer Platine mal die Bauteile platziert und komme auf 100x125 mm. Dabei sind die Spulen auf alle Seiten verteilt (Mikrofonieeffekt). Richtig spannend sind die 1.0uF Kondensatoren, die parallel zu C3 und C4 platziert sind, wenn man diese nicht huckepack montieren will. Die Bauhöhen sind in jedem Fall beim Einfädeln auch nicht zu unterschätzen.

Um das auf 80 x 100 zu bekommen, wäre ich über ein Photo sehr glücklich.

Ich bin am überlegen den T105AU gegen einen Spekon auszutauschen. Der Speakon passt neben das Holzbrettchen oder der Platine und stellt keine potentielle Schallaustrittsöffnung dar.
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Re: CT 255

Beitragvon mcdiamond » Di 18. Aug 2015, 17:06

Danke für den Vorschlag.

Ob sich bei den Chassis in dem Volumen überhaupt Modding lohnt bezweifel ich mal. Ich denke eher über ungünstige Kombinationen aus Bauteil Toleranzen nach (vgl. Monte-Carlo-Simulation und nicht alle Abweichung sind relevant). Der Vorschlag mit der entfernbaren Rückwand ist nicht schlecht. Ich werde wohl mir den Deckel vornehmen, da kann man noch einen Rahmen einbauen.
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Re: CT 255

Beitragvon mcdiamond » So 20. Sep 2015, 14:31

Die CT255 sind nun fertig. Die Weiche habe ich auf einem Holzbrett aufgebaut und diese auf die Rückwand geklebt (Obere Hälfte). Anstelle der Terminals von Strassacker, habe ich Speakon verwendet. Das Loch zu bohren war nur eine Sache von Minuten. Akustisch denke ich sind die Riesenterminals auch nicht das wahre. Die Verdrahtung ging sehr geschmeidig von der Hand. Nachdem das ganze Dämmmaterial am richtigen Flecken war kam erst die Front drauf. Ich gebe zu diese liess ich vom Tischler auf der CNC fräsen. Die dichtgedrängten kleinen Löcher wären von mir nur mit Kopierhülse und diversen Zwischenkonstruktionen möglich zu Realisieren. Das wollte ich mir nicht antun. Die Zeichnug ist vollständig und sauber bemasst, daher hat alles gepasst.

Bereits von Anfang an beeindruckte mich das Auflösungsvermögen. Bei einer Nachrichtensendung im Radio konnte ich mühelos sämtliche Mikrofone bestimmen, wie sie besprochen wurden, wie die Beiträge ins Funkhaus gelangten und ob der Reporter sein Sprachtraining nicht vergessen hat.

Ebenso erstaunt mich die Dynamik mit der Klassik und Jazz wiedergegeben werde.

Die Contol One können ohne Trennungsschmerzen in Rente geschickt werden. Die Nachfolger sind bereits jetzt soviel besser.

Wenn die CT255 komplett eingespielt sind, werde ich mich nochmal melden.
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