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Bauanleitung Onkenhornreflex CT230 bzw. Aurum

Bauanleitung Onkenhornreflex CT230 bzw. Aurum

Beitragvon Karlheinz » Do 16. Okt 2014, 12:23

Moin,
wegen einiger Anfragen möchte ich eine rudimentäre Bauanleitung für meine Kombination eines Onkengehäuses mit dem Prinzip einer Hornreflexabstimmung hier einstellen. Eine reine Onkenkonstruktion hätte eine zu kleine Schallöffnungsfläche ergeben, bzw. ellenlange Kanäle für den BG20 erfordert. Bei einem reinen Hornkehlchen wäre die Box bedeutend höher geworden. Durch die Nutzung der inneren Seitenwände gibt es die Kanäle platzmäßig nahezu geschenkt :D . Beim Bau des Gehäuses bin ich von dem originalen Cheap Trick 230 aus Heft 3/2007 und dessen Gehäuseabstimmung ausgegangen. Das Baumaterial ist je nach Vorliebe oder heimischen Vorrat auswählbar, wichtig ist nur die Dicke der Seitenwände, da sie den Kanalquerschnitt mitbestimmt.
Materialliste:
Seitenwände 23 mm Birkenmultiplex mit den Maßen 340 x 590 mm natürlich 4 mal ;) ;
Rückwände beliebiges Material und Dicke 320x590 mm, bei mir 15mm, natürlich 2x ;
Deckel beliebig, Dicke 15mm, Maße 316x340-Dicke Rückwand, bei mir 316x325, 4x ;
Schallwand 21 mm, 302x545mm, 2x ;
Kiefernsperrholz 7mm Dicke, mehrere Platten aus dem Baumarkt je nach Größe, gebraucht werden netto etwa 2,3m²;
Dachlatte gehobelt ca. 4m;
Trittschalldämmung auf Holzfaserbasis;
Noppenschaumstoff, mittlere Dichte, 2 kleinere Platten;
Schafwolle, Dämmbaumwolle oder Hanf....
Die Fotos sagen mehr als eine schriftliche Bauanleitung.
Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild
Man beginnt mit dem Verleimen der Seitenwände, der Rückwand und den Deckeln.
Zum Ausarbeiten der Kanäle ist erst einmal etwas Zeichenarbeit auf den Seitenwänden angesagt.
In der Mitte der Seitenhöhe wird eine Mittellinie eingezeichnet. Nach oben und unten werden jeweils zwei weiter Linien im Abstand von 110mm eingezeichnet. Zur Kontrolle, es verbleiben nach oben und unten jeweils noch 75 mm. In einem Abstand von 295 mm von der Vorderseite wird eine senkrechte Linie gezogen. Jetzt können mit einem 43 mm Lochbohrer jeweils die 5 Bohrungen eingebracht werden. Von den Außenkanten der Bohrungen wird jeweils noch eine kleine Gerade angezeichnet. Hier gehen im Abstand von 285 mm nach vorne die konischen Erweiterungen aus. An der Vorderseite werden von den Mittellinien der Bohrungen jeweils 45 mm nach oben und unten markiert. Die entsprechenden Punkte werden verbunden und die Arbeit mit der Stichsäge kann beginnen. Die Kanäle werden von außen mit den aufgeklebetem 7mm Fichten"Furnier" ;) verschlossen. Ebenfalls mit dem Kiefersperrholz werden die Kanäle nach innen mit einer 260 mm tiefen Platte verschlossen.
Wer die Optik verbessern will, kann die Holzteile, die die Kanäle bilden, vorher schwarz lackieren. Nachher ist das leider kaum noch möglich :? .
Jetzt werden die inneren Dachlattenverstärkungen und im 25mm Abstand von voren der Rahmen für die Schallwand eingeklebt. Das Beschichten von innen mit den Trittschallfaserplatten lohnt unbedingt. Jetz werden vorne und hinten innen die Deckel mit kleinen Sperrholzleisten und von außen mit voller Sperrholzabdeckung der Optik und Stabilität wegen ebenfalls mit Sperrholz beklebt. Wer will kann auch die Rückseite so veredeln. Die Maserung des Fichtensperrholzes ist nett und kann nach Wunsch, bei mir OSMO-Wachs farblos, veredelt werden.
Das Dämmaterial wird in der Mitte der Rückwand und oben und unten reichlich eingebracht. Die Noppenmatte wird u-förmig in Längsrichtung eingelegt. Sie fixiert auch das Dämmmaterial. Die kanalöffnungen hinten dem Noppenschaumstoff müssen unbedingt frei bleiben.
Viel Spaß beim Nachbau!


Hier gehts weiter mit dem ursprünglichem Beitrag.
Irgendwie hat mich Ronalds Goldhörnchen als Klein-PA ;) gereizt...Gehäuse war ja schon vorhanden
Bild
Die Versuche waren schon ganz nett.
Der Bass donnert "abgrundtief" nur das Zwerchfell bleibt unbeschäftigt, die Lautstärke geht bei Spaßscheiben blitzschnell auf Konzertniveau....volle Kanne in der Kemenate....ohne das es lästig wird.
Seit gestern ist das Ganze provisorisch zusammengesteckt.....igittigitt in 22mm MDF :shock: .
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Der Treiber ist nach Anleitung gedämpft, der Zusatzmagnet klebt auf dem BG20, das Horn und der Blechkorb werden mit sikaflex221 (PU Autoscheibenkleber und Lösung für viele Zweifelsfälle :mrgreen: außer Holz) und Zutaten noch etwas gedämpft, die Weiche muss noch schwingungsfrei aufgebaut werden. Mit einer Papierdichtung aus dem Sanibereich und der schwarzen Pampe ließ sich auch der Hornhals sehr einfach anpassen. Percussion, E-Gitarre, Gitarre, sax....machen solo oder in kleinen Besetzungen unheimlich Spaß, Stimmen kommen halbwegs natürlich.
Großorchestrale Wiedergabe beherrscht das kleine Monster noch absolut nicht, der Raum ist "vermatscht", die einzelnen Instrumente kaum zu orten und die Klangfarben eingeschränkt.......vielleicht bin ich von den MSWs zu sehr verwöhnt......ich hoffe das gibt sich noch beim Einspielen.
Obige CT230 Schallwände sind komplett mit Weichen anzugeben :? .
Der Unterschied ist einfach zu gewaltig.
Ich wünsche mir noch eine Hörerfahrung BG20 kombiniert mit dem kleinem "Koax"Breitbänder.
Gruß Kalle
Zuletzt geändert von Karlheinz am Mi 9. Okt 2019, 11:30, insgesamt 6-mal geändert.
Karlheinz
 
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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon Karlheinz » Fr 24. Okt 2014, 19:03

Moin,
heute habe ich wieder ein bißchen gespielt . Frank und Ronald haben die billigen Hörner in Sand gepackt.
Da ich nicht so viel Platz habe, mussten zwei zusätzliche Hörner her.
Mit 15 mm aufgedoppelt, also insgesamt 33mm auseinander, wurden beide Hörner koaxial ;) mit Acryl abgedichtet und durchgehend verschraubt.
Das innere Horn verlor dabei den Kopf ;) ....äh Hals. Na ja, der BG20 wurde ja auch beschnitten :mrgreen: .
Bild
Gut abgedichtet und mit Sand verfüllt gewann das Horn endlich die benötigte Stabilität und Ruhe.
Da in der Kartusche noch ein kleiner Rest war, habe ich damit noch ordentlich rumgesaut...sieht nachher ja keiner :oops: .
Bild
Den inneren Hornhals habe ich durch eine MERROX-Dichtung aus dem Baumarkt 34/25 und PU.Kleber mit einem Holzspachtel egalisiert.
Bild
Jetzt kommt auch das große Orchester durchhörbar und frisch daher.
Insgeheim habe ich aber den Verdacht, dass Ronald die Kombination mit "Walking on the Moon" vom The Yuri Horning Trio entwickelt hat. Das Stück bei satter Lautstärke kommt wirklich sehr sehr gut rüber.
Ich denke, eine Horndoppelung mit einem zweiten MRH-83 und Sandfüllung würden der 10-34 auch gut stehen oder der CT 250.
Bei den Hornpreisen ist das finanziell verkraftbar und ziemlich schnell gemacht. Aus den geopferten Gewindestücken kann man mit einer Multiplexplatte noch einen prima Adapter für den normalen 1 Zoll Flansch herstellen.
Jetzt wird der BG20 noch etwas gepimt und die Weiche entgültig aufgebaut, dabei werde ich versuchsweise den R2 mit 1,2 Ohm etwas erhöhen, das Horn kommt vielleicht in diesem Ensemble doch etwas zu frisch.
Gruß Kalle
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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon Karlheinz » Mi 29. Okt 2014, 07:49

Moin,
die neuen Chassis sind halbwegs eingespielt, das hört man....obwohl ich die BG20 durchaus schon vorher tieffrequent gejoggt habe. Die Hörner kosten zur Zeit bei IT 4,50€ :D .
Die Sandfüllung hat sich durch die Klangmassage gesetzt, wahrscheinlich sollte ich mal nachfüllen. Schwingungsmäßig sind die Hörnchen jetzt tot, Beim berühmt berüchtigten Knöcheltest klingt es absolut gleich, wenn ich die Schallwand oder das Horn antitsche.
Die Boxen stehn jetzt relativ weit auseinander und nur ganz wenig eingewinkelt. Die Monoplatten "stehen" festgerückt in der mitte.....es hat sich gelohnt.
Gruß Kalle
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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon crews » Mi 29. Okt 2014, 14:01

bei welcher Frequenz trennst du denn?

lg
stefan
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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon Karlheinz » Mi 29. Okt 2014, 14:08

Hallo Stefan,
ich benutze die originale Aurum Frequenzweiche.......genauer müsste ich erst einmal nachblättern.
Bei beiden Chassis ist das nicht so kritisch, die haben einen weiten Überlappungsbereich.
6 db wären vielleicht sogar drin :roll: .

der Impedanzpeak liegt genau bei 2 k....da wir die akustische..........nicht so weit weg sein.
Gerade klingelt der Postmann :o :?
Bild
Kann man sogar fliegend hören....fällt ;) kaum auf.
Gruß Kalle
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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon Jesse » Do 30. Okt 2014, 16:46

Karlheinz hat geschrieben:Schwingungsmäßig sind die Hörnchen jetzt tot, Beim berühmt berüchtigten Knöcheltest klingt es absolut gleich, wenn ich die Schallwand oder das Horn antitsche.


Dann musst du mal gegen die 25 kg-Sandkiste klopfen, dann weisst du was "tot" ist... :lol:

Die Trennfrequenz liegt bei 2,5 kHz.

Hab den BG20 im CT230-Gehäuse und mit der Aurum-Weiche mal mit AJHorn simuliert - Das geht erstaunlich gut!

Voraussetzung ist allerdings der Zusatzmagnet auf dem BG20, dann beschränkt sich der Unterschied
auf eine höhere untere Grenzfrequenz (50 Hz statt 30 Hz) und ca. 1 dB mehr Pegel bei 100 Hz.

Ohne Zusatzmagnet ist der Frequenzgang allerdings recht verbogen und der HT dürfte zu laut sein.
Gruß
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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon Karlheinz » Do 30. Okt 2014, 17:31

Hallo Ronald,
natürlich mit Zusatzmagnet.
Das kleine Ding hat mich auf den Geschmack auf Größeres gebracht....Verwirklichung von Jugendträumen mit preiswerten Kopien.
Ich habe jetzt mal ins McGee Horn hineingeguckt, hinter dem "Metall"gewindeeinsatz erweitert sich der Querschnitt direkt aufs doppelte.....da muss jede Menge Material hinein und angepasst werden. Wahrscheinlich werde ich den Comp 50B einsetzen und analog zum Monacor das Gehäuse dämpfen. Das Horn ist ziemlich massiv, trotzdem resoniert das dermaßen, das es auch in Sand muss......aber das müssen die originalen Altec 811 ja auch :o .
Gruß Kalle
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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon Barossi » Do 30. Okt 2014, 21:07

Karlheinz hat geschrieben:Das Horn ist ziemlich massiv, trotzdem resoniert das dermaßen, das es auch in Sand muss......aber das müssen die originalen Altec 811 ja auch :o .
Gruß Kalle


Moin,

nö, wieso sollen die in Sand?

Wenn die vorne verschraubt werden reicht das schon. Definitiv kein Vergleich mit den "Flatter-Hörnchen" a la McGEE oder die Dayton Trichter!

LG Hauke
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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon Karlheinz » Do 30. Okt 2014, 22:42

Hallo Hauke,
weil die Altec-User dass so schreiben ....... :roll: ....... und natürlich ist das nur ein ironischer Vergleich.
Ich habe keinesfalls den Ehrgeiz mit billigem Geraffel Altec-Qualität zu erreichen .... ich will nur meinen Spaß.
Gruß Kalle
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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon Jesse » Fr 31. Okt 2014, 00:33

Karlheinz hat geschrieben:Ich habe keinesfalls den Ehrgeiz mit billigem Geraffel Altec-Qualität zu erreichen ....


Ich schon... :mrgreen:
Gruß
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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon Jesse » Fr 31. Okt 2014, 00:37

Karlheinz hat geschrieben:Wahrscheinlich werde ich den Comp 50B einsetzen und analog zum Monacor das Gehäuse dämpfen.


Hab auch schon mal dran gedacht damit was zu machen, just for fun.

Wer vertreibt denn die?
Gruß
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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon Karlheinz » Fr 31. Okt 2014, 08:43

Du hast PN

Interessant wäre ja auch Dayton H10RW mit Comp50B und Kenford PA30 als Superaurum ;)

Jrooß Kalle
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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon T. Schmidt » Fr 31. Okt 2014, 09:19

Dann lasst Euch mal überraschen... ;-)

Gruß

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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon Karlheinz » Fr 31. Okt 2014, 09:44

Überraschen....
och nöh, lieber nicht.... :P
...ich warte immer noch auf das Mangerprojekt, jede Menge von versprochenen Aktiv- und DSP-Alternativen.....und :cry: :( :?
Ett kütt nur watt kütt un nitt ett kütt wie ett kütt :o
Trotzdem schönen Tag :D
Gruß Kalle
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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon T. Schmidt » Fr 31. Okt 2014, 13:27

Zumindest zum Manger-Projekt kann ich eine klare Aussage machen (die auch schon im Heft stand):

Es wird nichts mehr kommen, weil Manger den Chassis-Verkauf eingestellt hat.

Gruß

Thomas
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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon Karlheinz » Fr 31. Okt 2014, 13:44

Jau,
bei den Preisen ist das auch nicht mehr zu stemmen.....aber ich habe noch reichlich :roll: .
Das Chassis teilt die Gemeinde, entweder man liebt oder man hasst sie.
Gruß Kalle
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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon Karlheinz » So 2. Nov 2014, 10:50

T. Schmidt hat geschrieben:Dann lasst Euch mal überraschen... ;-)

Moin Thomas,
ich lass mich dann mal überraschen.
Gar nicht überraschend fände ich z.B. ein abgesägtes Dayton H12RW mit eurem Liebling ;) Visaton FRS 5X hinten aufgeklebt und abgedeckt mit einem Tonblumentopf 8-) in einem 140 l Kistenholzgehäuse bestückt mit dem Kenford PA 38 ZYD385-8-72 oder fürs Auge mit dem A&R Audio R 1530.........getrennt vielleicht bei 500 Hz ..........und ab geht die Luzzy :mrgreen: .
Fürs Auge anstatt dem Dayton vielleicht auch mit einem MRD 300.
;) Kalle
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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon T. Schmidt » Mo 3. Nov 2014, 13:04

Da haben wir schon das nächste Problem - der 12" Dayton-Waveguide..... :(

den FRS5X in einem Hörnchen hatten wir schon mal in einem fertigen Lautsprecher - das war ziemlich gut und mit dem Horn ging auch eine verdammt tiefe Trennung.

Gruß

Thomas
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Re: Goldhörnchen küsst Onkel CT230

Beitragvon Karlheinz » Mo 3. Nov 2014, 14:23

T. Schmidt hat geschrieben:Da haben wir schon das nächste Problem - der 12" Dayton-Waveguide..... :(

Hallo Thomas,
im PA-Handel, z.B. Gersbach, für 10€ problemlos abzugreifen :roll: .
Ich habe mir gerade mal meine uralten Audax 33 mal wieder vorgenommen, der PR 170 hat es nach 32 Jahren auch hinter sich, ich werde ihn wohl nicht mehr reparieren.....der HD 33 S 66 ist 2000 repariert worden, er wäre etwas für das Altec 614 Gehäuse.......die Celestion HF50 Zitronenpresse ;) wie auch ein Pärchen EV ST 350 A sind noch frisch....ständen dem BG 20 auch gut.
Gruß Kalle
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Re: Bauanleitung Onkenhornreflex CT230 bzw. Aurum

Beitragvon Karlheinz » Mi 14. Dez 2016, 10:17

Moin,
irgendwie passen die Maße nicht,
deshalb noch einmal eine neue Baubeschreibung:
Die Maße der Seitenwand mit 23x590x335 sind unverhandelbar ;) , die Maße der Rückwand sind 320x590, der Rest kann frei gestaltet werden. Für Deckel und Rückwand habe ich vorrätige 15 Grobspanplatte genommen. Deshalb berechnet sich die Tiefe der Deckel nach der Dicke der Rückwand. Maße dafür 320x (335 - Dicke Rückwand) , die Angaben oben für die Deckel sind also falsch :lol2: .
Man beginnt mit der liegenden Rückwand, die beiden Seitenwände werden seitlich mit Leim leicht angepresst, jetzt werden die beiden Deckel bündig in das "U" eingeschoben.
Ich habe die Känale erst nach dem Zusammenbau eingefräst und gesägt, weil ich die Anordnung optisch passend wählen wollte, jetzt kann man das auch besser vorher fertigen, z.B. mit einer Tischkreissäge.
Als nächsten Arbeitschritt habe ich die Kanäle innen mit dem Sperrholz mit der Tiefe, d.h. Kanallänge, 285 mm, die Höhe ist wieder von der Dicke der Deckel abhängig. Bei mir also 590- (2 x 15 )-
Danach habe ich die Seiten und Deckel und Boden mit Sperrholz funiert 8-) oder beplankt ;) .
Die Montageleisten der Schallwand habe ich bewußt tiefer gesetzt, um Platz für eine Schallwandabdeckung ebenfalls aus Sperrholz zu schaffen.......ich habe sie nie gebaut...offen sieht es irgenwie netter aus. Aus optischen Gründen habe ich oben und unten noch schmale Sperrholzstreifen eingeklebt, daher ist die Schallwand auch zusätzlich niedriger, sie muss ein wenig Montageluft haben.
Das Ding dann auf dem Ikeahockerständer .... und der Charme aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts sprüht :D .
Bei Fragen weiter nachhaken.
Aus optischen Gründen würde ich heute vor dem Ankleben die Kanalinnenseiten schwarz streichen, nachher wirds schwierig.
Der BG20 mag es eingepackt ;)
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Kautschukdichtmittel aus dem Sanitär- oder Karosseriebereich. Auch die Anschlussleitungen vor Vinbrationen schützen. Die Korbstreben sind von innen mit Filz beklebt, Heißkleber tut es devintiv nicht.
Gruß Kalle
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Re: Bauanleitung Onkenhornreflex CT230 bzw. Aurum

Beitragvon Karlheinz » Mo 27. Nov 2017, 16:39

Moin,
ich habe die Schätzchen aus dem Keller mal wieder ins Hörzimmer geholt.
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Bild
Tja, die BG20 Gummiring ist an beiden Chassis abgefallen. Die Verklebung ist nur rudimentär, also ließe er sich an allen Chassis leicht entfernen .... man muss nicht mehr so tief einfräsen, der Montagering des Daytonhorns mit zusätzlichen 4 Verschraubungen ließe sich zur optischen Angleichung abtrennen und aufschrauben ... und ...... natürlich mit etwas Pattex finden die Gummis ihren angespannten Platz auch wieder.
Gruß Kalle
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