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CT 237

Re: CT 237

Beitragvon kal » Fr 31. Aug 2012, 17:43

So,Bauteile sind da.Meine Fresse,was mich da geritten hat.....
Ich muss ja sagen,so CFS xx Spulen haben schon was.
Je nach Bezugsquelle,liegt dann jeder Sperrkreis bei rund 50Eoronen.

Leider ist meine Zeit im Moment knapp bemessen.Daher wird es noch einige Tage dauern,bis ich weiter berichten kann.
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Re: CT 237

Beitragvon uliguitar » Sa 1. Sep 2012, 10:18

...jau, CT237 goes Platin ;) :lol:

Uli
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Re: CT 237

Beitragvon kal » Do 6. Sep 2012, 13:00

Mal auf die Schnelle

Bild
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Re: CT 237

Beitragvon kal » Sa 15. Sep 2012, 21:35

Mmh,geht irgend wie langsamer als gedacht bei mir.Zumindest habe ich hier schon mal ein Bild des kompl. Sperkreises
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Re: CT 237

Beitragvon kal » Mi 19. Sep 2012, 12:29

Ich habs geschaft..........

So endlich habe ich die Zeit gefunde die Teile un Ruhe zu hören und zu berichten

Vorab
Ich habe es in div. anderen Foren gahabt,das die Leute,die alles was sie nicht im Frequenzgang messen können gibt es nicht,bei solchen Thema sich recht "harsch" einbringen.Das möchte ich bei meinem Posthier nicht.Das gibt es schon div. Male wo anders zum nachlesen.Ich akzeptiere Deren Meinung.Auch wenn es nicht Meine ist.
Ansonsten stehe ich einem Austausch (der auch unterschiedliche Meinungen zu läßt!!!) sehr positiv gegenüber :P

Zu den Randbedingungen
Die LS haben ein Nettovolumen von ca. 3,6l.Sprich der Widerst. der Spulen könnte bei mir sich etwas mehr bemerkbar machen als im original Gehäuse!!
Die LS liefen an einem mod. Pioneer Player und einem ebenso mod. Verst. von Marantz.
Alle Bauteile habe ich 2 Tage einlaufen lassen.

Ich hatte 3 Sperrkreise.
1x 1,4mm Luftspule mit 0,28 Ohm,mit Wima MKS und 5 W MOX

1x 1mm Luftsp. mit 0,49 Ohm mit Pollin 3,3µF+0,27µF und 5W MOX

1x den Teuren mit der CFS 16 mit 0,15 Ohm,der Kond. eine Mischung aus MKP mit KP,und den mundorfischen Drahtwiders.

Bild Bild



Zum Test
Hut ab vor dem T 1320.Er stellt mehr Details da als ich ihm zugetraut hätte.

1x 1mm Luftsp. mit 0,49 Ohm mit Pollin 3,3µF+0,27µF und 5W MOX
Die Spule kostete nicht unerheblich Bass und auch Struktur im Bass.Wie gesagt,ich weiß nicht wie sehr das beim Originalgehäuse auftritt.Bei mir war es deutlich!
Dem Mittelton fehlt es etwas an an Schmelz und Gefühl.
Die C's machen ihren Job im HT sehr gut.Detailreich aber ohne Härte.
Bis auf den Bass könnte ich damit leben.

1x 1,4mm Luftspule mit 0,28 Ohm,mit Wima MKS und 5 W MOX
Der Bass ist sofort hörbar stärker und mit mehr Durchzeichnung.Die teurere Spule macht sich bezahlt!
Der Mittel- und Hochton ist viel schlechter.Hart,harsch,kratzig.Der Anschlag von einem Klavier......man hatte bei ein und dem selben Stück,das Gefühl,es wären unterschieliche Klaviere.Immer wieder das gleiche mit den MKS-Dinger.

1x den Teuren mit der CFS 16 mit 0,15 Ohm,der Kond. eine Mischung aus MKP mit KP,und den mundorfischen Drahtwiders.
Auch hier ist wieder ein Zugewinn an Bass und deren Qualität da.Nicht so dramatisch wie der Sprung von der 1,0 zu der 1,4 mm Spule,aber wahrnehmbar.
Was hier hervorsticht,ist einfach die Ruhe und Geschlossenheit im Klang.Während bei den ersten beiden Sperrkreissen die LS wirklich anders klingen,änderts sich hier weniger die Tonalität,sondern es wird einfach "echter"

Mein Fazit
Wer beim CT aus Kostengründen Spulen mit hohem Innenwiderst. verwendet,verschenkt Qualität im Bass!
Der BB stellt erstaunlich gut Unterschiede bei den Kondensatoren da!Alles unter einem guten MKP kostet Klang aber nicht viel Geld.Ob man jetzt KP etc. braucht,ist individuell.
Ob man den Widerst. haben muß oder nicht....Wenn man kompromisslos sein möchte ja.Lohnt sich das bei dem zwar wirklich guten LS???

Ich würde für mich ne 1,4mm Backlackspule nehmen,eine Kondens.-Mischung von einem MKP der den Wert bringt,und noch einen kleinstmöglichen KP für die feinen Signale parallel schalten.Dazu ein MOX und ich hätte 90% dessen was der sauteure Sperrkreis macht,zur hälfte des Geldes.
Achso beim einlaufen der Bauteile,liefen die LS unter Volldampf und ein 5 Watt MOX war nach Std. etwas mehr als handwarm ;)
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Re: CT 237

Beitragvon kal » Mi 26. Sep 2012, 13:58

Mmh,mit null Resonanz hätte ich nicht gerechnet :?:
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Re: CT 237

Beitragvon T. Schmidt » Mi 26. Sep 2012, 21:01

Ich glaube, das Volk schweigt noch ergriffen... ;)

Aber im Ernst: Schöne Beschreibung - bei manchen Projekten hätte ich auch gerne noch mehr Zeit, noch weiter zu probieren....

Bei den Spulenwiderständen geht es nicht nur um Bass-Qualität, sondern tatsächlich auch um die -Quantität.

Gruß

Thomas
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Re: CT 237

Beitragvon kal » Do 27. Sep 2012, 12:38

Danke.Ich hoffe das man merkt,das es mir Spaß gemacht hat.

Vielleicht noch als Nachtrag.
Bei Kernspulen haben ja Viele gleich Panik wegen den Verzerrungen.Eine kernlose Kupferbandspule (CFC 16) war in den Mitten nicht besser,aber im Bass schlechter als die I-Kern-Kupferbandspule (CFS 16).

Ihr müßt halt mit wenig Personal das Heft/die Hefte voll bekommen.Da glaube ich schon,das es Euch öfter mal in den Fingern juckt.
Deshalb würde ich es sehr wünschenswert finden,wenn bei den Bausätzen mehr Anregungen bei stehen würde,wie man die LS den persönlichen anpassen kann ;) :!:
Das muß ja nicht so steif wie bei Timmermanns sein (paßt irgendwie nicht so zu Euch),aber so wie bei der Klon Wall fand ich das echt super.
Gruß
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Re: CT 237

Beitragvon N00b » Do 27. Sep 2012, 13:41

kal hat geschrieben:Mmh,mit null Resonanz hätte ich nicht gerechnet :?:


Hey!

Ich glaube, dass jeder gerne solche Berichte liest - mich selbst eingeschlossen. Das wirft nur eben immer die üblichen Voodoo-oder-nicht-Gedanken aus... Außerdem Fragen zu den "Testbedingungen".
Mich interessiert das selbst auch und ich frage mich z.B. ob der von dir gehörte Unterschied zwischen der 1,4mm und der 1mm Spule nun am Innewiderstand oder an der Drahtdicke liegt?! Könnte man ja testen, indem man bei der größeren Spule den "fehlenden" Widerstand in Reihe schaltet. Um den möglichen "Klang" des Widerstandes wiederum zu kompensieren, müsste man auch bei der kleineren Spule einen Widerstand gleichen Typs in Reihe schalten. So, dass am Ende beide Widerstandssummen gleich sind.
Wichtig wäre natürlich auch zu wissen, ob die Bauteile exakt die gleichen Werte haben. Im Schlimmsten Fall sind das ja 10% Unterschied, bei +-5% Toleranz.
Und dann ist die Frage, ob du einen Blindtest gemacht hast, oder ob du jeweils wusstest, welcher Sperrkreis dran ist?!
Versteh mich bitte nicht falsch. Ich glaube sehr wohl, dass es hörbare Unterschiede gibt! Wie groß die sind, ob es sich relativ zum Preis lohnt und welcher Klang nun "besser" gefällt ist nochmal ne andere Sache.
Aber ich glaube, wenn man eben die von mir angesprochenen "Testbedingungen" berücksichtigt, fallen die Argumente für die "Alles-Voodoo-Fraktion" schonmal weg.

Unabhängig davon ist es natürlich gut, dass du 3 spezielle Sperrkreise für einen bestimmten LS verglichen hast und auch eine Empfehlung abgibst bzw. abwägst! Am Ende ist es ja immer eine Abwägung. Weiter so! ;)

Hat die CFC16 einen größeren Widerstand als die CFS16?

Grüße

n00b
... ich bin dann mal wieder am werkeln!
Sonst wird hier ja nie was fertig! :D
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Re: CT 237

Beitragvon kal » Do 27. Sep 2012, 14:53

N00b hat geschrieben:
kal hat geschrieben:Mmh,mit null Resonanz hätte ich nicht gerechnet :?:


Hey!

Ich glaube, dass jeder gerne solche Berichte liest - mich selbst eingeschlossen. Das wirft nur eben immer die üblichen Voodoo-oder-nicht-Gedanken aus... Außerdem Fragen zu den "Testbedingungen".
Mich interessiert das selbst auch und ich frage mich z.B. ob der von dir gehörte Unterschied zwischen der 1,4mm und der 1mm Spule nun am Innewiderstand oder an der Drahtdicke liegt?! Könnte man ja testen, indem man bei der größeren Spule den "fehlenden" Widerstand in Reihe schaltet. Um den möglichen "Klang" des Widerstandes wiederum zu kompensieren, müsste man auch bei der kleineren Spule einen Widerstand gleichen Typs in Reihe schalten. So, dass am Ende beide Widerstandssummen gleich sind.
Wichtig wäre natürlich auch zu wissen, ob die Bauteile exakt die gleichen Werte haben. Im Schlimmsten Fall sind das ja 10% Unterschied, bei +-5% Toleranz.
Und dann ist die Frage, ob du einen Blindtest gemacht hast, oder ob du jeweils wusstest, welcher Sperrkreis dran ist?!
Versteh mich bitte nicht falsch. Ich glaube sehr wohl, dass es hörbare Unterschiede gibt! Wie groß die sind, ob es sich relativ zum Preis lohnt und welcher Klang nun "besser" gefällt ist nochmal ne andere Sache.
Aber ich glaube, wenn man eben die von mir angesprochenen "Testbedingungen" berücksichtigt, fallen die Argumente für die "Alles-Voodoo-Fraktion" schonmal weg.

Unabhängig davon ist es natürlich gut, dass du 3 spezielle Sperrkreise für einen bestimmten LS verglichen hast und auch eine Empfehlung abgibst bzw. abwägst! Am Ende ist es ja immer eine Abwägung. Weiter so! ;)

Hat die CFC16 einen größeren Widerstand als die CFS16?

Grüße

n00b



Hallöchen

Ich verteufele nicht die Alles-Voodoo-Fraktion.Sie haben ja teilweise recht.Aber IN MEINEN AUGEN nicht immer.
Wie so oft liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen (ne Ulli :D )

Alle Bauteile lagen unter +-2% Toleranz :!: :!: :!:

Ich bin mir sicher das der geringere Widerst. bei der 1,4 Spule ausschlag gebend ist.Die anderen Effekte (Skineffekt etc.) beziehen sich ja eher weniger auf den Bass.

Ich habe jeden Sperrkreis mit den gleichen Hohlbanas versehen.Somit konnte man schnell von außen umstecken.
Im ersten Durchgang wußte ich nicht welcher Sperrkreis läuft.Ich habe zu Jedem Notizen gemacht,um Verwechlungn zu vermeiden.Ich war der einzige Höhrer,um Beeinflussungen auszuschließen.
Dann folgten noch 2 Duchgänge blind,wo andere Leute gehöhrt hatten,und ich getauscht hatte.
Das war alles mit den Abgebildeten Sperrkreisen.
Danach folgte wildes löten und offenens umstecken.Hat übriegens viel Spaß gemacht,da von Fortgeschrittenen bis blutiegen Anfänger alles dabei war.
Das da Gruppendynamik,Psycho...... gewiss eine Rolle gespielt habe ist mir klar.Deshalb hatte ich es auch nicht weiter geschrieben und bin auch nicht auf Ergebnisse des schönen Abends eingegangen.

Die CFC 16 1mH hat 0,37 Ohm,die CFS 16 0,15 Ohm
Gruß
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Re: CT 237

Beitragvon kal » Do 27. Sep 2012, 14:56

[quote="Mr. Circuit"]Ja, eine gute Kernspule kann u.U. besser tönen als eine Luftspule, wenn nicht zu viel Strom fliesst:

Hat man z.B. eine Luftspule 0,39 mH mit Kupferdraht 0,71 mm Durchmesser im Signalweg eines Lautsprechers, schlägt das mit 0,51 Ohm zu Buche.

Für ein Lautsprecherkabel mit 2,5 Quadratmillimeter Querschnitt gilt folgendes:

O,51 Ohm * 56 * 2,5 mm2 / 2 = 35,7 Meter Lautsprecherkabel hat gleich viel ohmscher Widerstand, wie die genannte Spule.
56 ist der Kehrwert des spezifischen Widerstandes von Kupfer.(Materialkonstante).

Grüsse MC


Super.Danke für die Verdeutlichung.
Gruß
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Re: CT 237

Beitragvon uliguitar » Do 27. Sep 2012, 18:33

Hallo,
ich möchte auch was dazu sagen... also eine allgemeingültige Aussage über Spuleninnenwiderstände kann man glaube ich nicht machen. Wie man bei der AURUM hören konnte, können höhere Innenwiderstände der Spulen sogar ein besseres Ergebnis hervorbringen. Die AURUM klingt im Bass besser (mit den beiden Spulen von ca. 1 bis 1,3 Ohm) wie der CT230 mit der ursprünglichen Kernspule mit knapp 0,2 Ohm (oder so). Ich weiß, das Gehäuse ist etwas größer - Reflexrohr unten - und der BG20 hat auch den Zusatzmagneten, aber Ronald Waßen hat sich damals bestimmt was dabei gedacht...

Man muss wahrscheinlich immer die Gesamtabstimmung sehen und letztendlich auch die Interaktion von LS und Raum. Da kann ein etwas defensiverer Tiefton auch mal richtig sein. Ist nur meine Meinung. ;)

Zu den Kernspulen möchte ich als alter Spulen- und Trafowickler nur sagen: bis man eine normal große Kernspule in die Sättigung treibt muss schon einiges an Strom fließen. Bei dem Wirkungsgrad von 88 bzw. 89dB braucht man eigentlich nicht so viel Verstärkerspannung um einen höheren Schalldruck (95dB pro LS sind schon echt laut) zu erzeugen.

Gruß Uli
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Re: CT 237

Beitragvon kal » Fr 28. Sep 2012, 11:53

Hallo

Wenn mich nicht alles täuscht,nutzt Ronald den Spulenwiderst. um mit der Impendanz zu spielen.Korrigiert mich bitte ggf.

Das man in vielen Fällen nicht ein einzelnes Bauteil oder nur eine Eigenschaft isoliert betrachten kann,ist hoffentlich klar.Nicht das solche Aussagen wie von mir oben getroffen bei Einiegen zu Verschlimmbesserungen führen.

Ich denke schon,das man allgemein sagen kann,das wenn der Spulenwidesrt. nicht bewußt mit zur Abstimmung gewählt wurde,ein sehr geringer Widerst. vor dem TT oder TMT die Kontrolle des Verst. erleichtert,und damit ein Klanggewinn im Bassbereich darstellt.Wie stark und ob ev. Nachteile im Mittelton überwiegen ist individuell.
Gruß
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Re: CT 237

Beitragvon erkannsnichtlassen » Mo 8. Apr 2013, 18:33

Hallo,

da ich für den CT 237 eine geeignete Standfläche hätte, wäre aus optischen Gründen eine 20 cm breite Schallwand besser.
Die Frage; Baffle step - wäre die geringfügige Abweichung von rund 2 cm mehr ein Problem oder ist das vernachlässigbar?

Das Netto-Volumen würde ich evtl. auch gerne auf rund 4 Liter verkleinern, dass die Basswiedergabe keine große
Priorität hat. Würde das mit dem Sperrkreis hinhauen?

Vielleicht hat jemand schon Erfahrung mit einer ähnlichen Umsetzung.

Gruß
Jürgen
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Re: CT 237

Beitragvon kal » Mi 10. Apr 2013, 16:27

Hallo

Die Schallwandbreite sollte kein Thema sein.Der BS verschiebt sich damit leicht nach unten.
Nur so ne Idee,den Treiber außermittig anordnen?

4l sind schon knapper.Ich hatte Netto (!) 3,6 l und fast frei aufgestellt.
Beim kompl. Wandnähe würde sich ein etwas größes Gehäuse mit zu tiefer Abstimmung besser (wie Original) eignen.
Gruß
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Re: CT 237

Beitragvon uliguitar » Fr 27. Feb 2015, 15:15

Hallo,
... wollte diesen thread mal wieder ein wenig 'beleben'.

Bei mir ist der CT237 als Version mit Passivmembran in Planung. Ein Infinity G1305a TMT mit Alumembran ist inzwischen vom Magnet befreit und bringt so knapp 7g Membrangewicht mit.
Um auf die 18-19g 'Gesamtmasse' -die für eine Abstimmung um 55Hz in 5 ltr. nötig sind- zu kommen, wird die Schwingeinheit mit 11-12g Zusatzmasse beschwert... bin mal gespannt wie das so läuft.

Der Sperrkreis wird aus 1mH Mundorf Folienspule, 6.8 Ohm MOX Widerstand und 3.6 bis 4.7µF Kondensator, zusammengesetzt aus MKP und KP 1832 Typen, bestehen. Also alles nur vom feinsten.
Ich verspreche mir davon eine 'konturiertere und differenziertere' Tieftonwiedergabe... ob's so sein wird werden wir dann sehen :roll: Auf jeden Fall habe ich ja den 'original' CT237 als bassreflex, mit den gleichen Bauteilwerten im Sperrkreis, als direkten Vergleich.

Name habe ich auch schon: "CT237PM" ... wie sonst ?!

... stay tuned.

Gruß, Uli ☆
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Re: CT 237

Beitragvon TheoL » Mo 13. Apr 2015, 14:14

Moin CT 237 Anhänger ,

In der aktuellen Image HiFi , Ausgabe 2-2015 , wird der LS Audiophil Audimax vorgestellt .

Der LS kostet 1300,- Paar .

Sehr interessant finde ich einige Hinweise zum Aufbau .
Auch der SK wird besprochen und abgebildet .
Wer die Farblehre beherrscht möge sich bitte selber ein Urteil bilden .

Was mich ein wenig verwundert sind zwei Dinge ,
Zum einen der sagenhafte , angegebene , Kennschalldruck von 89 dB ,
zum anderen die exorbitante Entwicklungszeit .
Da hätte man evtl mit dem Lesen der K+T einiges einsparen können .......



Grüße , Theo
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Re: CT 237

Beitragvon uliguitar » Mo 13. Apr 2015, 19:11

... oha, 1300€. Jetzt weiß wohl jeder hier im Forum wie weit man mit 260€ (das sind 20% von 1300€) im LS-Selbstbau kommen kann. Dafür hat man allerdings → Folienspule und Mundorf EVO Oil / M-Resist incl. - und das lohnt sich beim Tangband W4-1320 wirklich !
Naja, die LS Hersteller müssen allerdings auch eine Fertigung bezahlen - die Werbetrommel rühren und letztendlich : Geld damit verdienen. :roll: ... das erklärt den 5× höheren Preis wenigstens ansatzweise.

Uli ☆
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Re: CT 237

Beitragvon Karlheinz » Mi 15. Apr 2015, 09:15

Ach was,
wir sollten aufhören uns in die Tasche zu lügen.
Die zitierte Fertigbox ist preiswert. Die genannten Bausatzpreise sind doch nur die halbe Miete. Die wirkliche Box kommt für uns viel viel teurer. Allein der Aufwand, das Holz zu besorgen, die Frequenzweichenbauteile, Schrauben, Einschlagmuttern und und und ....die Flasche Ponal kostet jetzt auch über 10€. Wenn ich dann an die Werkzeugkosten denke........Anschaffung und Verschleiß :? .
Ich stehe jetzt vor einem Problem, ein Freund hat sich in eine meiner Boxen verhört, er will sie und ich soll einen realistischen Kaufpreis nennen ....er hat genug Knete.....wenn ich alles berechne bin ich in Einzelfertigung auch weit über 1000€. Die meisten kleinen Manufakturen können trotz scheinbar gesalzener Preise oft nur durch gnadenlose Selbstausbeutung der Betreiber überleben. Geld wird anders verdient.
Und dann gilt de Kölsche Spruch: "Man muss och jönne könne."
Aber wenn man heute ein tragbares kleines Infotainmentgerät, genannt Handy, für 700€ herumträgt, um im 10km entfernten Supermarkt die Tomaten für 5 Cent das Kilo preiswerter zu kaufen, kann man nicht nur feststellen : "Geiz ist geil" sondern auch "Geizige sind saublöd" ....wobei das wiederum die ziemlich itelligenten Tierchen nicht verdient haben.
Gruß Kalle
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Re: CT 237

Beitragvon Barossi » Mi 15. Apr 2015, 13:18

Karlheinz hat geschrieben:Ach was,
wir sollten aufhören uns in die Tasche zu lügen.
Die zitierte Fertigbox ist preiswert. Die genannten Bausatzpreise sind doch nur die halbe Miete. Die wirkliche Box kommt für uns viel viel teurer. Allein der Aufwand, das Holz zu besorgen, die Frequenzweichenbauteile, Schrauben, Einschlagmuttern und und und ....die Flasche Ponal kostet jetzt auch über 10€. Wenn ich dann an die Werkzeugkosten denke........Anschaffung und Verschleiß :? .
Ich stehe jetzt vor einem Problem, ein Freund hat sich in eine meiner Boxen verhört, er will sie und ich soll einen realistischen Kaufpreis nennen ....er hat genug Knete.....wenn ich alles berechne bin ich in Einzelfertigung auch weit über 1000€.
Gruß Kalle


Moin Kalle,

und genau das meinte ich neulich als ich dich im McGee thread ein wenig forsch "anging", weil ich immer noch der Meinung bin, das sich das Zeit-tot-schlagen mit billigst Material IMHO nicht lohnt.......Es am Ende den "Kohl nicht Fett" ob ich für einen Hochtontreiber 30€ oder 150€ ausgebe! (da die Arbeit, die Kosten für Holzkosten, Ponal...konstant bleiben!)

Ausnahmen wie der BG20 Treiber (mangels Alternativen) bleiben Ausnahme.

LG Hauke
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Re: CT 237

Beitragvon JoernC » Mi 15. Apr 2015, 13:32

Moin Hauke
Barossi hat geschrieben:..... weil ich immer noch der Meinung bin, das sich das Zeit-tot-schlagen mit billigst Material IMHO nicht lohnt.......Es am Ende den "Kohl nicht Fett" ob ich für einen Hochtontreiber 30€ oder 150€ ausgebe! (da die Arbeit, die Kosten für Holzkosten, Ponal...konstant bleiben!)

da hast Du was vergessen: die ganzen Fehlversuche - neben der Arbeit auch das Material. Die Versuchsgehäuse landen dann irgendwann auf dem Osterfeuer, Fehlkäufe in der Bucht - oder füllen ein Lager - meist für die nächste (Fehl-)-Runde.

Und das läppert sich schon gut zusammen.
Beste Grüße
Jörn
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Re: CT 237

Beitragvon TheoL » Mi 15. Apr 2015, 14:32

Moin Zusammen ,

an Karlheinz ,
an einer Diskussion über den Vergleich von Fertig - LS und Selbstgebauten hatte ich eigentlich kein Interesse . Ich denke auch diese wäre hier deplaziert . Sie wurde schon häufig an anderer Stelle geführt .

Ich wollte lediglich den CT 237 Interessierten einen Hinweis geben .


an Mr. Circuit ,
ein ehemaliger Redakteur der K+T schrieb erst gestern in seinem Forum :
"Im Ruhrgebiet wird nicht lange drum herum gequatscht , da sagt man sich ohne Groll die Wahrheit ins Gesicht . "

Auch wenn Du und ich evtl. nicht aus dem Ruhrgebiet stammen , ich verstehe Deinen Beitrag nicht .
Vielleicht findest Du die Zeit für erhellende Worte ?
Falls diese nichts mit CT 237 zu tun haben sollten , auch gerne per PN .
Wäre doch schade um dies Thema für einen schönen LS , wenn dies nun artfremd "zugetextet" werden würde .......


Danke und Grüße , Theo
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Re: CT 237

Beitragvon Karlheinz » Mi 15. Apr 2015, 15:16

Oh Mann,
seid ihr unentspannt :mrgreen: .
Ich bin hier aus Spaß an der Freud......warum ihr :roll: .
Gruß Kalle
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Re: CT 237

Beitragvon uliguitar » Mi 15. Apr 2015, 20:41

TheoL hat geschrieben:
Ich wollte lediglich den CT 237 Interessierten einen Hinweis geben.
》edit: So habe ich es auch verstanden - andere Leser wohl eher nicht.

... wäre doch schade um dies Thema für einen schönen LS , wenn dies nun artfremd "zugetextet" werden würde.
》 edit: So sehe ich dat auch.


Danke und Grüße , Theo


... Leute bleibt locker,
DIY Lautsprecher sind immer preiswerter als Fertig-Produkte. Wenn man "nur" 15 std. handwerkliche Arbeit in die Kalkulation einer 'Selbstbau-Box' mit einrechnet, sind das schon über 500... eher 600€ Arbeitslohn. zzgl. Treiber, Weichenteile, Dämmaterial, Bassreflexrohr und Anschlussterminal/Polklemmen (die z.Zt. beim CT237 mit ca. 150€ für's Paar zu buche schlagen) landet man bei 750€.
1300€ finde ich etwas zu hoch... aber 990€ wäre schon eher ein 'attraktiver' Preis gewesen. ;)

... entspannte Grüße, Uli ☆
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Re: CT 237

Beitragvon T. Schmidt » Do 16. Apr 2015, 06:55

Bei der Kalkulation dürft Ihr auch eines nicht vergessen:

In den Preisen der meisten hierzulande verkauften (Hifi-)Produkte sind mindestens eine, meist sogar zwei Gewinnspannen einkalkuliert: die des Vertriebs und die des Fachhändlers.

Gruß

Thomas
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