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MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Jesse » Mi 15. Okt 2014, 23:19

Hier sieht man was für die folgenden Modifikationen bereitliegen sollte. Auf dem Bild erkennt man
"graue" und "weiße" Schafwolle. Aus optischen Gründen habe ich mich für die graue entschieden.
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Zunächst lösen wir die Schrauben...
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...und nehmen dann die Frontplatte ab und legen sie beiseite.
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Sodann heben wir vorsichtig die zwangszentrierte Trägerplatte mit der Kalotte/Schwingspule ab.
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Die vorhandene Filzplatte deckt nicht die gesamte Polplatte ab...
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...und wird daher einschl. der Klebereste mit den Fingernägeln o. einem Kunststoffschaber entfernt
Bild

Der Blick in die Polkernbohrung lässt Polyesterwatte in der rückwärtigen Kammer erkennen.
In dieser sind keine weiteren Modifikationen notwendig.
Bild

Wir schneiden nun einige Papierstreifen (ca. 50 x 12 mm)...
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...und entfernen damit das im Luftspalt befindliche...
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Altöl... äähhh... ich meinte Ferrofluid.
Bild

Aus einem passenden Filzgleiter (z.B. Tesa Protect 26 mm schwarz) schneiden wir nun mit einer Schere...
Bild

...ein Loch mit dem Durchmesser der Polkernbohrung aus und kleben ihn zentrisch auf die Polplatte.
Bild

Die Polkernbohrung wird nun bis ganz unten recht fest mit Schafwolle gedämpft. Es empfiehlt sich
einen Streifen Schafwolle zu knicken und mit der geknickten Seite nach oben zu implantieren.
Denn nur so lässt sich...
Bild

...auf der Oberseite diese wunderschöne Halbkugel formen. Sie sollte nur soweit "rausgucken",
dass sie keine Berührung mit der Kalotte hat.
Bild

Diese Halbkugel aus Schafwolle "eliminiert" die Hohlraumresonanz der Kalotte bei ca. 15 kHz.
Bild

Nun ist eine gute Gelegenheit mit der Taschenlampe (und ggf. einer Lupe) einen Blick in den Luftspalt
zu werfen. Sollten sich dort Haare, Fusseln, etc. befinden so müssen diese sorgfältig entfernt werden.
Dafür nichts metallisches verwenden!!!
Bild

Mit einem Papiertaschentuch wird das Ferrofluid von der Schwingspule...
Bild

...und dem Schwingspulenträger entfernt.
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Aus dieser Seitenperspektive kann man leidlich die Höhe der Schafwollkuppel erkennen.
Bild

Hier nun noch der optische Vergleich vorher / nachher.
Bild

Eines möchte ich noch erwähnen: Der DT-300 wurde auch schon von Troels Gravesen sehr ähnlich und erfolgreich modifiziert.
Ich bin vielleicht nur noch ein bisschen pingeliger... :mrgreen:
Zuletzt geändert von Jesse am Sa 18. Okt 2014, 01:49, insgesamt 5-mal geändert.
Gruß
Ronald

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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Jesse » Sa 18. Okt 2014, 00:45

Hallo mc,

Mr. Circuit hat geschrieben:Vielleicht existieren von dir zwei vergleichende Messungen.

Damit kann ich leider nicht dienen. Es gab derer zwar dutzende aber ich glaub nicht, dass ich die aufgehoben habe.

Durch das Absaugen des Ferrofluides wird wahrscheinlich die Resonanzfrequenz etwas höher?

Das Entfernen des Ferrofluids und die geänderte Bedämpfung sorgen für eine klar ausgeprägte, symmetrische und begrenzte Resonanzfrequenz,
die dann sauber über einen Saugkreis linearisiert werden kann. Desweiteren werden durch die geänderte Bedämpfung einige Unsauberkeiten
(Reflexionen und Hohlraumresonanzen) beseitigt.


Für die Nachbauer wäre es bestimmt begrüssenswert, wenn die Fotos noch textlich untermauert werden

Kommt noch, deshalb steht ja oben drüber: In Bearbeitung!!! ;)

Gruß
Ronald

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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Jesse » Sa 18. Okt 2014, 01:52

Isch habe fertig!
Gruß
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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon kal » Sa 18. Okt 2014, 09:16

Mion Ronald

Schöne Doku.
Da der HT ja in div. LS Verwendung findet,wäre es vielleicht interessant zu wissen,ob nach der Mod. andere Beschaltung noch gültig sind?
Das Bedämpfen sollte ja nicht in die Weiche einspielen,aber die veränderte Reso ???

Schönes Wochenende
Gruß
kal
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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Jesse » Sa 18. Okt 2014, 13:38

Hi Karsten,

die geänderte Reso könnte in anderen Konstruktionen durchaus Ärger machen, da wäre
eine genaue Analyse des Frequenzverlaufs und der Frequenzweiche angeraten.
Die geänderte Bedämpfung halte ich für unkritisch.
Gruß
Ronald

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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Heißmann-Acoustics » Di 27. Jan 2015, 00:57

Hallo K&T Forum :D

Mein 1. Beitrag hier. Habe leider keinen Vorstellungsthreat gefunden...

Zur Sache:

Die Modifikation hat mich, da ich die DT300 recht häufig in Händen habe, natürlich sehr gereizt.
Kurzum ich habe den Mod ausprobiert, und die (sehr positiven!) messtechnischen Ergebnisse in einem kurzen Artikel zusammmengefasst.
Damit sollten die gestellten Fragen, bzgl. Vorher/Nachher hinreichend beantwortet werden.

Zum Artikel

Bild

Beste Grüße
Alexander
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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Jesse » Fr 30. Jan 2015, 01:20

Hallo Alexander,

schöne Dokumentation, danke.

Du schriebst: "Die Modifikation sollte nicht ohne Kontrollmessungen durchgeführt werden. Eine einfache Impedanzmessung, welche mit der kostenlosen Version von LIMP (Teil der ARTA Famillie) und einem Materialeinsatz von 1-2€ realisierbar ist, ist vollkommen ausreichend. Begründung: Es sollte gewährleistet sein, daß die Schwingspule nach der Modifikation noch gut zentriert ist.

Das wäre natürlich optimal. Wem die Überprüfung mit LIMP allerdings zu kompliziert sein sollte, der kann auch leise Musik über den HT spielen lassen - man hört eigentlich sofort wenn die Schwingspule im Luftspalt schleift. Allerdings kann ich auch Entwarnung geben: Bis jetzt habe ich 10 St. der DT-300 wie gezeigt modifiziert und bislang waren alle bei der anschließenden Kontrollmessung tadellos.

Eine Frage: Hast du für die Polkernbohrung bzw. Dämpfung des Kalottenhohlraums Schafwolle oder Polyesterwatte verwendet?
Gruß
Ronald

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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Karlheinz » Fr 30. Jan 2015, 07:09

Moin,
zum Zentrieren von Schwingspulen nehme ich eine Test CD, den berühmten 1 kHz Ton und meinen kleinsten Klasse-D-Verstärker.....geht prima und vollkommen stressfrei. Irgendwie machen Hersteller das auch so ähnlic :o h.
Gruß Kalle
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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Heißmann-Acoustics » Fr 30. Jan 2015, 11:18

Grüße Euch

Ja, das mit dem Sinus ist auch eine gute Variante. Wobei ich in diesem Fall gleich 800Hz nehmen würde (entspricht der Reso). Das werde ich im Artikel ergänzen.
Musik finde ich nicht 100% optimal. Da braucht man schon ein geübtes Ohr.



Bis jetzt habe ich 10 St. der DT-300 wie gezeigt modifiziert und bislang waren alle bei der anschließenden Kontrollmessung tadellos.


Da war meine Quote leider nicht ganz so gut ...

Hast du für die Polkernbohrung bzw. Dämpfung des Kalottenhohlraums Schafwolle oder Polyesterwatte verwendet?


MDM-3: 75% Schafwolle. Allerdings, wie im Artikel erwähnt, um eine wirklich saubere Reso bei 800Hz zu bekommen musste ich doch recht fest stopfen, und ich glaube daß das Material da letztendlich keine sehr große Rolle mehr spielt.

Beste Grüße
Alexander
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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon hb » Fr 30. Jan 2015, 12:48

Schwinspulen zentrieren geht am besten mit einem Sinus zwischen 10 und 20 Hertz. Der Hochtöner darf dabei auch gerne nennenswert Hub machen, das schadet ihm nicht.
Gruß: Holger
hb
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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Jesse » Fr 30. Jan 2015, 17:30

Heißmann-Acoustics hat geschrieben:MDM-3: 75% Schafwolle. Allerdings, wie im Artikel erwähnt, um eine wirklich saubere Reso bei 800Hz zu bekommen musste ich doch recht fest stopfen, und ich glaube daß das Material da letztendlich keine sehr große Rolle mehr spielt.


Innerhalb der Polkernbohrung spielt es nur eine untergeordnete Rolle aber für die "aufgesetzte" Halbkugel ist es wichtig.
Gruß
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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Heißmann-Acoustics » Fr 30. Jan 2015, 21:51

@Holger
Das hatte ich mich bisher noch nicht getraut. Danke für den Tipp ... werde es testen!

...für die "aufgesetzte" Halbkugel ist es wichtig.


Wo und wie wirk die Halbkugel? Ich habe nur den Gesamtmod Analysiert, nicht die einzelnen Schritte.

lg
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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Franky » Fr 30. Jan 2015, 22:03

Ich nehme immer so 300 Hz. Die Schrauben leicht anziehen und dann ein kleines Hämmerchen.
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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Jesse » Sa 31. Jan 2015, 01:02

Franky hat geschrieben:Ich nehme immer so 300 Hz. Die Schrauben leicht anziehen und dann ein kleines Hämmerchen.


Klingt ein bisschen wie ne Folteranleitung. ;)

"Ich nehme immer so 300 Volt. Die Daumenschrauben leicht anziehen und dann ein kleines Hämmerchen." :shock:
Zuletzt geändert von Jesse am Sa 31. Jan 2015, 01:43, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Jesse » Sa 31. Jan 2015, 01:41

Heißmann-Acoustics hat geschrieben:Wo und wie wirk die Halbkugel?


Sie wirkt am stärksten auf die Resonanz bei ca. 14 kHz.
Vermutlich eine Stehwelle innerhalb der Kalotte (Grundschwingung bei 7 kHz und erste Oberwelle bei 14 kHz).
Dafür spricht auch, dass sich bei ca. 21 kHz (zweite Oberwelle) auch noch mal was tut.

Wahrscheinlich gibt es ohne Filzring auch noch eine Reflexion auf der Polplatte die sich ebenfalls bei ca. 14 kHz auswirken sollte.
Gruß
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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Karlheinz » Sa 31. Jan 2015, 08:35

Jesse hat geschrieben:
Franky hat geschrieben:Ich nehme immer so 300 Hz. Die Schrauben leicht anziehen und dann ein kleines Hämmerchen.


Klingt ein bisschen wie ne Folteranleitung. ;)

"Ich nehme immer so 300 Volt. Die Daumenschrauben leicht anziehen und dann ein kleines Hämmerchen." :shock:

Neee Jesse,
das verstehst du falsch. Mit dem Hämmerchen überprüft Franky am Knie und Ellbogengelenk, ob seine Reflexe bei der Präzisionsarbeit noch stimmen :mrgreen: .
Jrooß Kalle
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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Franky » Sa 31. Jan 2015, 23:11

Hm, ich will ja niemanden belehren aber ich habe es als schnellste Möglichkeit für mich herausgefunden. Man kann noch soviel mit den Fingern da rumdrücken - beim Anziehen der Schrauben ist es dann oft wieder nix. Daher habe ich mir eine andere Möglichkeit angewöhnt. Schrauben schon recht fest anziehen und dann mit leichten Schlägen eines kleines Hammers oder eines Holzstückes auf den Schwingspulenträger zentrieren. Mittlerweile reichen mir da zwischen 3 und 6 leichte Schläge und dann passt es.
Bischen Gefühl sollte man aber in den Fingern haben!
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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Jesse » So 1. Feb 2015, 00:40

Hi Frank,

keine Frage, ein guter Tipp. Das hat auch keiner in Zweifel gezogen.

Aber ein bisschen Spaß muss doch sein. ;)
Gruß
Ronald

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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Karlheinz » So 1. Feb 2015, 08:12

Hallo Frank,
ein bißchen Spaß.......... Ich habe es durchaus auch verstanden. Entweder man ist ein Handwerker oder nicht......und mit dem Hammer kann man einiges erreichen. In meinem Berufsfeld bekam ich oft leichte Verzeifelungsfälle, da gehen heutzutage die Jungs mit dem Fäustel an die Demontage eines Sammelsaugrohres :cry: und versuchen anderseits beim Ausdrücken einer Antriebswelle das Ganze mit einem 500g Hammer auf der Spindel zu lösen :roll: . Handwerkliche Grundfertigkeiten werden nicht mehr vermittelt, weil auch die wenigsten Ausbilder in dem Bereich noch fitt sind.
Gruß Kalle
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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon whitenoize » Di 3. Feb 2015, 12:07

Hallo!

Vielen Dank @ Alexander/Heißmann für die Messungen! Genau die hätte ich mir bereits von Klang & Ton erwartet (hab mich aber nicht getraut danach zu fragen, nachdem man damals beim Hochtöner-Mod der Aurum für diesen Wunsch schon der Blasphemie bezichtigt wurde ;) ).
Das Tüpfelchen auf dem i wären nun natürlich noch Messungen an einem kompletten Lautsprecher, mal mit serienmäßigem DT300 und mal mit ferrofluidfreier Version. Natürlich ohne Weichenanpassung, damit man (zumindest messtechnisch) grob abschätzen könnte, ob beide Versionen im jeweilgen Gesamtkonstrukt kompatibel sein könnten. Als Messobjekte würde sich für Heißmann die Cinetor anbieten, für K&T natürlich die MonaLisa..und falls es Franky mal langweilig werden sollte, könnte ich mir vorstellen, dass sich auch viele (potentielle) TriplePlay-Besitzer sehr dafür interessieren würden! :)

Gruß, martin
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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Franky » Di 3. Feb 2015, 22:03

Ferrofluid habe ich schon bei einigen TPs entfernt und es funktioniert auch ohne Weichenänderung sehr gut.

Ich muss auch zugeben das ich bei der Entwicklung immer sehr freie Kalotten ausgesucht habe. Oft gibt es bei mit Ferro zugekleisterten Kalotten dann eine Senke so um die 3000 Hz. Ferro raus und weg ist es. Die Senke ist aber nicht tragisch sondern schmeichelt dem Klang.

Was ich aber noch einmal betonen muß ist das die DT-300 enorm pegelfest ist. Ich kenne keine andere Kalotte die Pegelorgien wie die DT-300 wegstecken kann. Ich kann mich noch gut an Hendrik aus Hamburg erinnern der quer durch Deutschland gereist ist um was passendes für sein Kino zu finden. Ich habe die TPs die auch in der Klang+Ton waren dann für ihn an unser PA-Vorführanlage gehängt. Da spielte dann eine PA-Endstufe mit weit über 2 x 800Wrms an 4 Ohm an den Boxen.
Hendrik hat Musik eingelegt und laut gemacht - so laut das die Endstufen ins Clipping gingen. Ich bin damals raus gegangen denn das war weit darüber was ich meinen Ohren noch antun möchte.
Die TPs haben das klaglos weggesteckt und die spielen noch genau so heute im Vorführraum.

Hendrik ist übrigens nach wie vor hochzufrieden mit den TPs und sucht noch passende Subs. Zwei 15er mit PHL sind im zu schwach auf der Brust - da werden es wohl demnächst zwei MEGA-215SUB werden.

Gruß Frank
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Re: MonaLisa K&T 6/14 - Modifikation des Hochtöners

Beitragvon Heißmann-Acoustics » Mi 11. Feb 2015, 13:54

whitenoize hat geschrieben:Hallo!
Das Tüpfelchen auf dem i wären nun natürlich noch Messungen an einem kompletten Lautsprecher, mal mit serienmäßigem DT300 und mal mit ferrofluidfreier Version. Natürlich ohne Weichenanpassung, damit man (zumindest messtechnisch) grob abschätzen könnte, ob beide Versionen im jeweilgen Gesamtkonstrukt kompatibel sein könnten.


Hallo

Im letzten Bild im Artikel wurde Das Verhalten mit und ohne Mod an der selben Weiche analysiert.
Ich kann da gerne auch mal die Weichen von Momo und Triple-Play drüber legen.

Ich habe heute nochmals einen HT mit dem Mod versehen, und musste feststellen, daß
beim Wiedereinsetzen der Schwingspule der Schwungspulenträger durch Berührung mit dem Luftspalt beschädigt werden kann. Es ist sehr gefühlvolles und genaues Arbeit von Nöten ...

Beste Grüße
Alexander
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