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UniHorn mit Seas FA22RCZ

Re: UniHorn mit Seas FA22RCZ

Beitragvon Gerbot » Di 1. Sep 2015, 17:45

Jesse hat geschrieben:Welcher Sica, der LP208.38-1100 ?


Nein,der Sica LP 208.38/426T - oder passt der nur in BT´s Jericho 08 ?

Gestern,wie angekündigt,habe ich das erste Unihorn fertig verleimt (2te Seitenwand).
Am heutigen morgen las ich mir noch einmal den Artikel in der K&T durch und musste festellen,daß neben einem Bild
des Horns steht,die Rückwand vor Teiler 6 (?) solle auch mit Damping 10 beklebt werden.
Weiter hinten im Artikel (Aufbauanleitung) steht,nur hinter dem Treiber und am Deckel solle man Damping 10
anbringen.
Ich habe den Artikel wirklich einige Male durchgelesen,aber mich dann später nur noch auf die Aufbauanleitung
am Ende konzentriert.
Ist das Dämmen des oberen Rückwandsegments sehr wichtig ? Wenn ja,kann ich das mit einigem Aufwand noch
nachträglich erledigen (Segment aussägen,bündig fräsen,Falze einfräsen und gefalztes Segment mit Damping 10
einleimen).
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Re: UniHorn mit Seas FA22RCZ

Beitragvon Jesse » Mi 2. Sep 2015, 00:09

Gerbot hat geschrieben:Nein,der Sica LP 208.38/426T - oder passt der nur in BT´s Jericho 08 ?

Von diesem Chassis hab ich keine Simulation für das Unihorn. Der von mir genannte macht sich aber sehr gut in der Simu.


Gerbot hat geschrieben:Ist das Dämmen des oberen Rückwandsegments sehr wichtig ?

Nein, darum brauchst du dich nicht weiter kümmern.
Gruß
Ronald

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Re: UniHorn mit Seas FA22RCZ

Beitragvon Gerbot » Do 3. Sep 2015, 18:59

Hallo Jesse,

danke erstmal für deine Unterstützung.
Da bin ich erleichtert,daß ich mir nicht noch mehr Arbeit machen muss.

Ich konnte es (wie es vermutlich vielen in ähnlichen Situationen geht) nicht abwarten und habe ein Unihorn schon
mal provisorisch aufgebaut (ohne Ringsegmente hinterm Magneten und mit dem vollen Volumen der Absorberkammer,
in der aber Polyesterwatte steckt - die Frontplatte ist auch noch nicht 100%tig abgedichtet,was bei einem Horn wohl recht wichtig ist).

Also,ohne elektrische Korrekturmaßnahmen ist der Klang für mich nicht akzeptabel - das ist tonal ziemlich aus dem Lot.
Mit den Korrekturen von J.Gerhard,die eigentlich für eine Bassreflexbox entwickelt wurden,ist es schon um Welten besser.

Ich habe dann auf dem anderen Kanal eine "Breitseite" (ähnlich der Breezer mit rechteckigem Querschnitt und Sica BB mit höherem Wirkungsgrad) angeschlossen und den Pegel dieser etwas runtergeregelt,hin und wieder auch ganz auf null um das (unfertige) Unihorn solo zu prüfen.Man weiß sonst ja nicht welche Seite was für eine Art von Bass macht.

Auch wenn der Probeaufbau noch sehr provisorisch ist und manch ein Profi dabei das Gesicht veziehen würde,kann
ich für mich festellen,daß es sich lohnt (welch ein Glück) die Teile fertig zu bauen und weiter zu experimentieren.
Vielleicht bekomme ich noch ein paar Tipps,z.B. als nächstes die Absorberkammer ganz verschließen ?

In einem Leserbrief der K & T (wurde früher in diesem Thread bereits erwähnt) gibt man als Antwort,das Korrekturnetzwerk für den Exotic auch für den FA22RCZ zu übernehmen.Wenn ich mich richtig erinnere,war da ein Saugkreis zur Entschärfung einer Membranresonanz vorhanden.Ist diese Resonanz bei beiden Chassis so ähnlich,das es Sinn macht die Schaltung 1:1 zu übernehmen?

O.K. - erstmal werde ich das Stereopaar mit der Gerhard-Variante testen,die vermutlich den Mittelhochtonbereich
ein wenig zu stark zügelt,da ja für Bassreflex optimiert.
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Re: UniHorn mit Seas FA22RCZ

Beitragvon Gerbot » Sa 26. Sep 2015, 00:35

Es hat ein bischen gedauert,aber jetzt sind die Hörner (fast) fertig.

Im Grundtonbereich konnte ich eine Überhöhung hören,die bei mancher Musik unangenehm ist.
Da ich kein Messequipment besitze,habe ich einen Tongenerator langsam von 40 - 18.000 Hz durchlaufen lassen.
Bei ca.330 Hz scheint es eine Überhöhung zu geben und auch zwischen 3000 und 4000 Hz,sofern die Soundkarte
meines Billig-Laptops nicht irgendwelche Störungen beisteuert.

Mit einem Software - Equalizer lassen sich die Störungen abschwächen. Ich versuche mich nach meinem Urlaub
in die Helmholtzabsorber - Thematik einzuarbeiten und schaue ob man die 330 hz Überhöhung damit egalisieren
kann. Ansonsten werde ich mit Sperrkreisen experimentieren,was ohne Messequipment hoffentlich nicht zum
Scheitern verurteilt ist.

Jetzt mal was positives: Die Bassqualität ist wirklich super - die meisten Bassreflexsysteme kommen da nicht mit.
(Percussion: Maarten van der Valk -Siltech Cable Touch oder Yim Hok Man) Trocken,präzise und klar - ohne Wummern,
aber auch nicht so ein penetrant aufdringlicher Bass , wie bei manch anderem Horn.

Wenn die Störungen gemildert oder egalisiert werden können,werden das sicher vorzügliche Lautsprecher,wobei ich
nicht erwarte,daß sie meine Power Trio Dipole in allen Disziplinen erreichen - ist vielleicht auch kein gänzlich fairer
Vergleich.

Noch einen Musiktipp :InGowanRing-Hazel Steps...... Entspannter Folk mit wirklich sanfter Stimme

Ich berichte später (in einigen Wochen),wenn ich Fortschritte mache......
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Re: UniHorn mit Seas FA22RCZ

Beitragvon Jesse » Sa 26. Sep 2015, 14:45

Gerbot hat geschrieben:Bei ca.330 Hz scheint es eine Überhöhung zu geben und auch zwischen 3000 und 4000 Hz...


Hallo Gerbot,

die Überhöhung mit einer Mittenfrequemz von 3000 Hz hat das Unihorn mit dem Exotic auch. Möglicherweise kannst du auch deren Sperrkreis übernehmen.

Bezüglich einer Überhöhung im Bereich um 300 Hz: Wie hast du das Gehäuse gedämmt/gedämpft?
Gruß
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Re: UniHorn mit Seas FA22RCZ

Beitragvon Gerbot » So 27. Sep 2015, 20:09

Hallo Jesse,

hinter dem Chassis um den Kreisauschnitt für den Magneten die ganze Fläche und die Seiten, sowie den Deckel mit
Damping 10 (laut Anleitung). Nur die Rückwand oberhalb des Teilers , der mit selbiger verleimt ist , hatte ich vergessen ,woraufhin du mir mitteiltest:

Gerbot hat geschrieben:
Ist das Dämmen des oberen Rückwandsegments sehr wichtig ?

Nein, darum brauchst du dich nicht weiter kümmern.[/quote]

Dieser Bereich wurde auch in der Aufbauanleitung nicht erwähnt.

Diese Überhohung bzw. Störung um 330 Hz ist schon recht lästig bei männlichem Gesang oder Gitarrenspiel und natürlich sonstigen Instrumenten in diesem Frequenzbereich.

Was macht denn da am meisten Sinn ? Kann man den Helmholtzabsorber darauf abstimmen oder ist ein Sperrkreis
besser?
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Re: UniHorn mit Seas FA22RCZ

Beitragvon Jesse » Mo 28. Sep 2015, 00:57

Hast du den kreisrunden Hohlraum in dem sich der Magnet des Chassis befindet mit Kreisscheiben so weit verkleinert, dass der Magnet soeben noch hineinpasst?
Gruß
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Re: UniHorn mit Seas FA22RCZ

Beitragvon Gerbot » Fr 30. Okt 2015, 19:00

Späte Reaktion,weil erst jetzt aus dem Urlaub zurück...

Ja, den Hohlraum zur Aufnahme des Magneten habe ich nach Anleitung mit verleimten Holzringen
(2 mm Untermaß wegen Toleranzen) ausgefüllt.

Mein Paket mit den Sperrkreisbauteilen lässt auf sich warten...
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Re: UniHorn mit Seas FA22RCZ

Beitragvon schmackes » Fr 12. Feb 2016, 23:19

So, melde mich zurück,
habe meinen Amp gewechselt dh. neu gebaut und das passt sehr gut. Hypex UCD180 präsentiert endlich mit dem Seas-Unihorn ein luftiges und kraftvolles Hörbild, gut durchhörbar und es löst sich endlich von den Lautsprechern. Hätte ich nicht gedacht das der Verstärkerwechsel so ein Ergebnis ermöglicht. Klang wurde so um Meilen besser. Nebenbei lacht der Verstäker über die Leistungsabgabe bei Zimmerlautstärke, spielt so locker als wäre es Leerlauf, Problematisch bleibt der schmale Sweetspot, der Treiber bündelt leider wie jeder 8-Zöllige BB.
Der Amp laüft dank der symmetrischen Eingänge auf einem Kanal (doppelt) invertiert, was dem Netzteil eine Vollbrücke vorgauckelt, und vor allem im Bassbereich das Netzteil entlastet und somit das Buspumping eliminiert. Nun ja, wer damit was anfangen kann....
schmackes
 
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