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Fab Four MT Bedämpfung

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Beitragvon Wiebe1967 » Sa 26. Aug 2017, 13:11

Moin,

Eine Frage von dem der immer 'alte' K&T Bausätze baut, diesmal handelt es sich um die MT Gehäuse Bedämpfung des Fab Four aus 2009. Im Heft heisst es, "das Mitteltongehäuse wird dichtgestopft".

Was heisst das genau? Soll eine ganze Matte so wie ich die vom Lautsprechershop geliefert bekommen habe hinein gezwungen werden? Oder eine halbe? Ich hätte das schon etwas genauer, wie wäre es mit Abmessungen oder Gewicht? Ich wäre dankbar für hinweise aus der Bevölkerung :)

MfG Wiebe
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Re: Fab Four MT Bedämpfung

Beitragvon T. Schmidt » Do 7. Sep 2017, 06:45

Genau so, wie es da steht: Dicht stopfen, also rein damit, bis es nicht mehr geht oder die ganze Matte drin ist.

Gruß

Thomas
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Re: Fab Four MT Bedämpfung

Beitragvon Wiebe1967 » Do 7. Sep 2017, 10:30

Hallo Thomas, danke für die Antwort. Vielleicht gibt es den einen oder anderen Lautsprecherbauer der es schafft, eine ganze Matte hineinzuzwingen, mir würde das aber nicht gelingen. Damit ist letztendlich der Klang abhängig vom Bauer selbst. Sollte doch nicht sein, oder? Oder sind die Klangunterschiede vernachlässigbar?

MfG Wiebe
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Re: Fab Four MT Bedämpfung

Beitragvon Wiebe1967 » Fr 8. Sep 2017, 10:25

Das mit dem Klangunterschied hat sich inzwischen erledigt: richtig vollgestopft (d.h. hier pro Seite Matte Laut hersteller ausreichend für 20 Liter) klingen die Mitten etwas präziser und Stimmen lösen sich etwas besser von den LS. Grund für meine Verwirrung war auch die Anzahl von Matten die ein bestimmter Lieferant mit dem Bausatz geliefert hat, das war wohl einer pro Seite zu wenig...
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Re: Fab Four MT Bedämpfung

Beitragvon Wiebe1967 » So 17. Sep 2017, 18:43

Moin, da hätte ich noch eine allgemeinere Frage: in Serie zum Tieftöner ist jetzt eine I-Kernspule (4,7mH) mit 0,21 Ohm Widerstand; wie hoch darf der Widerstand dieser Spule sein? Könnte man sie z.B. gegen eine höherwertige Spule mit mehr als zwei mal soviel Widerstand (Folienspule, 0,525 Ohm) austauschen oder wäre das eine schlechte Idee?

Da ich mich hiermit nicht gut auskenne, bin ich gespannt was Ihr dazu sagt... ;)

MfG Wiebe
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Re: Fab Four MT Bedämpfung

Beitragvon Karlheinz » So 17. Sep 2017, 19:08

Moin,
der Einsatz einer Folienspule wäre wirklich eine schlechte Idee.
Die I-Kernspule ist schon voll OK.
Gruß Kalle
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Re: Fab Four MT Bedämpfung

Beitragvon Wiebe1967 » Mo 18. Sep 2017, 10:00

Hallo Kalle, danke... aber warum? Wegen des Widerstands? Oder des Preises?
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Re: Fab Four MT Bedämpfung

Beitragvon Karlheinz » Mo 18. Sep 2017, 10:11

Moin,
aus beiden Gründen. Die I-Kern-Spule kommt zu Hause nie in den Bereich, in dem wirklich der Klirrfaktor ansteigt.
Ich bevorzuge niederohmige Spulen, ich mag den Bass gerne straff.
Gruß Kalle
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Re: Fab Four MT Bedämpfung

Beitragvon Wiebe1967 » Mo 18. Sep 2017, 10:22

Ok, also je niederohmiger die Spule, desto straffer der Bass, das ist ein Argument. Danke für Deine Antwort Kalle :)

MfG Wiebe
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Re: Fab Four MT Bedämpfung

Beitragvon Wiebe1967 » Di 19. Sep 2017, 19:26

Dann macht ein Jantzen C-Coil mit 0,05 Ohm sicherlich eine gute Figur :)
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Re: Fab Four MT Bedämpfung

Beitragvon donhighend » Do 21. Sep 2017, 20:39

Hallo,

der induktive Widerstand einer Spule kann durchaus in die Konstruktion eines Lautsprechers eingeflossen sein. Hat ein Konstrukteur eine Spule mit einem induktiven Widerstand von beispielsweise 0,8 Ohm vorgesehen, kann es durchaus sein, dass man sich beim Tausch gegen eine Spule mit z. B. 0,1 Ohm eine deutlich schlechtere Basswiedergabe einkauft. Es ist unkorrekt, dass ein möglichst geringer induktiver Widerstand zwangsläufig zu einer "strafferen" Basswiedergabe führt...
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Re: Fab Four MT Bedämpfung

Beitragvon Wiebe1967 » Fr 22. Sep 2017, 08:44

Ist das beim Fab Four der Fall? Würde eine Verringerung von 0,21 Ohm auf 0,05 Ohm sich bei diesem Entwurf lohnen oder haben die K&T Ingenieure sich bewusst für eine 0,21 Ohm Spule entschieden?
Immerhin geht die 0,05 Ohm Spule später in die Sättigung wenns mal richtig zur Sache geht weil sie 2mm Draht hat (und mit einem Rotel RB-1090 geht hier manchmal die Post ab ;) )
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Re: Fab Four MT Bedämpfung

Beitragvon donhighend » Fr 22. Sep 2017, 10:17

Naja, die K+T Jungs haben sich sicherlich was dabei gedacht und zwar was vernünftiges. Du würdest einem Polo auch keine Rennradreifen aufziehen, nur weil der Rollwiderstand geringer ist. Man sollte sich immer das Gesamtpaket vor Augen führen. Und was das "Problem" der Sättigung angeht, werden die Membranen der verwendeten Chassis schon 5 mal aus den Körben gesprungen sein, bevor die Spule auch nur annähernd in Sättigung geht.

Lass Dich nicht von irgendwelchen Werbetexten verrückt machen. Kauf die im Original verwendete Spule, und genieße den Lautsprecher. Alles andere ist Verschlimmbesserung...
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Re: Fab Four MT Bedämpfung

Beitragvon Wiebe1967 » Sa 23. Sep 2017, 09:38

Danke Don und Kalle :) Ich habe inzwischen gehörmassig Erfahrungen gemacht mit verschiedenen Spulen und Kondensatoren, daher meine Fragen. Übrigens gibt es im Netz diesbezüglich Links die interessant sein könnten (falls Ihr sie noch nicht kennt):

http://www.humblehomemadehifi.com/Cap.html
https://sup-audio.com/html/high-standard.html

Diese Infos haben mich dazu gebracht, das Filter der Fab Fours (und vorher Dayton Spring) zu modifizieren und Erfahrungen zu sammeln. Darürber werde ich später berichten.
Das Geld für eine andere Spule im Tieftonbereich kann ich mir aber zum Glück sparen. Vielen Dank für die Infos!

MfG Wiebe
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Re: Fab Four MT Bedämpfung

Beitragvon donhighend » Sa 23. Sep 2017, 17:10

Hallo Wiebe,

da bist Du ja auf die beiden heißesten Marktschreier-Seiten geraten, die es zu diesem Thema im Net gibt. Besonders die Ergüsse von SUP-Audio halte ich für grobe Scharlatanerie...
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