Aktuelle Zeit: Di 18. Jun 2019, 09:54


Für und wider von Lautsprechermembranarten

Für und wider von Lautsprechermembranarten

Beitragvon HG.Lahr » So 25. Jan 2015, 16:54

Es gibt viele angebotene Lautsprecher, die diverse Membranmaterialien aufweißen (Aluminium, Papier, Hexacone, Kevlar usw.) und dadurch auch unterschiedlich klingen (sollen). An die hiesigen Profis im Forum habe ich daher folgende Fragestellungen:
a) Was haben die verschiedenen Arten für Vor- und Nachteile?
b) Welche Membran sollte mit welchem Hochtöner (Bändchen, Kalotten, etc.) bzw. Hochtonmaterial (Alu, Keramik, etc.)aus klanglichen Aspekten kombiniert werden?

Mir ist schon bewusst, dass zum Schluss das Gesamtergebnis zählt! Viele Faktoren spielen bei der Entwicklung eines Lautsprechers eine Rolle, die ineinander greifen. Ein oder zwei Faktoren möchte ich gerne einmal näher betrachten. Denn in Gesprächen fällt auf, dass nicht jedes Material des Hochtöners zum Material des Tiefmitteltöners bzw. Tieftöners passt; einige Kombinationen sehr wohl. Es freut mich wenn gemeinsam über das Thema Membran nachgedacht wird. ;)
Benutzeravatar
HG.Lahr
 
Beiträge: 56
Registriert: Di 17. Mai 2011, 19:20

Re: Für und wider von Lautsprechermembranarten

Beitragvon Karlheinz » Mo 26. Jan 2015, 09:53

Moin,
ich denke, du greifst in deinem Diskussionsvorschlag viel zu kurz.
Erst einmal muss man das Prinzip und die Arbeitsweise des Schallwandlers klären, bevor man über das Material redet.
Als da wären direkte Strahler:
- die normale Trichtermembran,gedacht als Kolbenstrahler. Wie die Klippelanalyse zeigt arbeiten die aber ab höheren Frequenzen wie auch viele Kalotten als Biegewellenstrahler :o .
- Flächenstrahler
- Bändchenhochtöner
- Biegewellenstrahler
- Kalotten
Indirekte Strahler:
- AMT-Falttüren ;)
- Horntreiber
--Trichtermembran
--Kalotte
--Ringstrahler
Das dürfte wohl der grobe Überblick sein, :D Sonderkonstruktionen gibt es wie Sand am Meer täglich frisch :D .
Dann wäre noch die Frage des Antriebs.....das gibt es von einer Elektronenwolke bis zum Schrittmotor mit Kurbel und Pleuelstange so ziemlich alles Denkbare. Dann gibts noch Koax und ich nenne es mal Triaxsystem als verschachtelte Konstruktionen.
Ja was und welche Membranmaterial bei welcher Konstruktion meinst du denn nun?
Ein Blick auf die Homepage von Dr. Kurt Müller in Krä ;) feld ist dabei auch interessant.
http://www.kurtmueller.com/
Da kaufen viele in langjähriger Forschungsarbeit ihre selbstentwickelten Kreationen ;) .
http://www.kurtmueller.com/index.php?id ... age%3D1%22 :o :?
Ich bevorzuge bei Bässen Pappe...bei Hochtönern kommt es auf die Konstruktion an.....bei MSWs sind sie überflüssig 8-) . Das gute alte Mylar bei Horntreibern hat auch seinen Reiz. Audax hat in den 60ern und 70ern bei den Materialien, z.B. Bextrene, einiges vorgelegt, von denen auch die englischen BBC-Monitore bis heute profitieren. Dann gibt natürlich die erfolgreichen Wabenmembranen von Eton oder die Keramikdinger von Thiel. Eine ESL 57 ist refreshed heute auch noch ein Knaller.
Will sagen, egal welches Material, überzeugen kann nur die Gesamtkonstruktion.

Gruß Kalle
Karlheinz
 
Beiträge: 295
Registriert: Do 16. Okt 2014, 09:30

Re: Für und wider von Lautsprechermembranarten

Beitragvon HG.Lahr » Di 27. Jan 2015, 15:23

Hallo Kalle,
"Will sagen, egal welches Material, überzeugen kann nur die Gesamtkonstruktion." Das ist was ich Oben gesagt habe. An irgeneiner Stelle wollte ich mal anfangen den "Lautsprecherbau" besser zu verstehen. Daher die Wahl auf die Membran. Das Prinzip und die Arbeitsweise des Schallwandlers wäre ein anderer inetresanter Punkt, der zu klären wäre. Daher schon mal danke für die Links, die ich bei zeiten lesen werde. Ich vermute, dass ich dort schon einiges finden werde.
Benutzeravatar
HG.Lahr
 
Beiträge: 56
Registriert: Di 17. Mai 2011, 19:20


Zurück zu Gehäuse - Aufbau, Materialien und Werkzeuge



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast