Von C. Gather unter Allgemeines am 11-02-2010
Was wir von den Lesern der Klang+Ton in Sachen Lautsprechergehäuse an Ideenreichtum, Ausführung und Detailqualität zu sehen bekommen, ist wirklich beeindruckend. Viele scheuen weder Kosten noch Mühen, um in akribischer Kleinarbeit das Gehäuse für ihren Wunschlautsprecher zu perfektionieren. Mit dem Lötkolben tun sich da viele schon schwerer, denn auch das will gelernt sein, und so mancher Schaltplan sorgt für absolute Ratlosigkeit beim passionierten Holzwurm und den panischen Anruf beim befreundeten Hobbyelektroniker.
Weiter helfen in solchen Fällen neben dem lötkolbenfesten Kumpel Bausätze mit fertig aufgebauten Frequenzweichen. An denen kann sich der Schreiner im Manne (oder Frau?) beliebig austoben und muss außer dem Verkabeln der Chassis nichts mehr erledigen. Diesen Service bietet Alexander Heißmann von Heißmann Acoustics mit den Lautsprecherprojekten, die er auf seiner Webseite anbietet. Drei Bausätze für Schallwandler mit Stückpreisen von 180 bis 230 Euro sind zu bekommen, bestückt mit exzellentem Chassismaterial von Monacor International und Seas. Die Dokumentation der von ihm entwickelten Lautsprecher (auf die Messdiagramme klicken!) ist sehr ausführlich, die Bausätze kommen mit allen Einzelteilen außer Holz und machen einen exzellenten Eindruck. Die Frequenzweichen sind durchweg mit hochwertigen Bauteilen von Intertechnik bestückt und auf den Universalleiterplatten der Kerpener aufgebaut.
Mit ein bisschen Einsatz in Sachen Gehäusebau lassen sich mit den Bausätzen “Cinetor”, “Samuel” und “Samira” von Heißmann Acoustics bei absoluter Nachbausicherheit ein paar exzellente Lautsprecher auf die Beine stellen, von denen Sie auch in der Klang+Ton noch lesen und hören werden.
Von C. Gather unter Errata am 08-02-2010
Joachim Gerhards Dipollautsprecher “Dipass” aus der aktuellen Klang+Ton bekommt in diesem Moment ein neues Zuhause in Form einer neuen Vertriebsadresse. Fragen zu dem Lautsprecher beantwortet Joachim Gerhard aktuell am Telefon unter 02961 / 2676, die neue Adresse der “Dipass” folgt in Kürze…
Der hochinteressante Audience-Breitbänder aus der selben Ausgabe hat nicht den Vertrieb gewechselt, letzterer firmiert jetzt aber unter dem Namen BOLD High End Vertrieb unter der selben Adresse:
BOLD High End Vertrieb
Karl-Kastenholz-Straße 16
55543 Bad Kreuznach
Tel. 0671 / 796 565 79
Von C. Gather unter Allgemeines am 08-02-2010
…gibt’s wieder am 20. und 21. Februar: die Steinmusic Ltd. unter der Leitung von Holger Stein lädt, jeweils von 10:00 bis 19:00 Uhr, zum entspannten Musikgenuß in die alte Malzfabrik in Mülheim ein. Am Samstag dem 20.01. wird Marco Kolks einen Musiknachmittag in Studio 1 gestalten und moderieren. Als Chefredakteur der Zeitschrift “Hörerlebnis” bringt er ein profundes Hintergrundwissen in Sachen Musik und Technik mit und vermag es auf eine sehr amüsante Art zu vermitteln.
Sonntag Nachmittag übernimmt Wolfgang Mamok diese Aufgabe. Er gehört dem Verein JustizKunstKulturIn NRW e.V. an, der die Pflege von Kunst und Kultur in der Justiz fördern möchte. ['Ju:Ku:Ku:], so die Kurzversion des Vereinsnamens, ist bei der Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen in Recklinghausen angesiedelt und bietet dort unter anderem Musik- und Literaturabende an. Was der Justiz recht ist, kann so falsch nicht sein – freuen Sie sich also sich auf einen unterhaltsamen Nachmittag.
Aktuell steckt das Team von Steinmusic voll in den Vorbereitungen und hofft, Ihnen vor der High End 2010 schon einmal einen Teil der neuen Geräteserie “Stateline” sowie einen sehr erwachsenen Lautsprecher vorstellen zu können. In drei Studios sind ansonsten alle aktuellen Geräte zu hören, und im eigens eingerichteten Café ist für das leibliche Wohl gesorgt. Und wenn unser Zeitplan es erlaubt, dann schauen wir auch mal vorbei bei der…
Steinmusic Ltd. auf der Hingbergstraße 103a in 45468 Mülheim, zu erreichen unter info@steinmusic.com oder 0208 / 32089.
Von C. Gather unter Sonstiges am 04-02-2010
Der ein oder andere, der sich für unseren Bericht über die audiophil orientierten Playerprogramme cPlay und cMP aus der frisch erschienenen Ausgabe 2/2010 der Klang+Ton interessiert und sich bereits an den Download der Programme gemacht hat, wird festgestellt haben, dass sein (hoffentlich vorhandenes) Antivirus-Programm im Falle von cMP Alarm geschlagen hat. Der ist allerdings unbegründet, es handelt sich um eine Fehlerkennung. Die FAQ (häufig gestellte Fragen) von cMP sagen dazu Folgendes:
“My virus software raises ‘Trojan’ alerts when downloading/installing cMP software. Is this a concern?
No. Unfortunately, virus checkers have become much more stringent and create such false alerts. cMP uses the excellent AutoHotKeys to achieve remote functionality and the OSK. You can install cMP without these functions (whose functionality will not be available).”
Übersetzung:
“Mein Antivirusprogramm meldet sich mit einem Trojaner-Alarm, wenn ich cMP herunterlade bzw. installiere. Ist das ein Grund zur Besorgnis?
Nein. Unglücklicherweise sind Antivirenprogramme deutlich “schärfer” geworden und produzieren Fehlalarme wie diesen. cMP nutzt das exzellente AutoHotKeys, um die Fernbedienbarkeit und die Bildschirmtastatur nutzen zu können. Sie können cMP auch ohne diese Funktionen installieren (diese werden dann nicht zur Verfügung stehen).”
Beim Download und der Installation von cMP haben Sie also nichts zu befürchten.
Update:
cmP²-Nutzer Leif Svendsen wies korrekterweise noch darauf hin, dass die Datei cicsMemoryPlayer.pth, zu finden im Verzeichnis C:\Programme\cics Play, auf die deutsche Version von Microsoft Windows angepasst werden muss. In dieser Datei, die mit dem Texeditor von Windows problemlos geändert werden kann, sind die Pfade zu den Programmen abgelegt, die mit Tastenkürzeln aus cMP² heraus aufgerufen werden können. Da cMP² Windows weitestgehend “in den Schlaf schickt” und dessen Funktionen im Sinne einer guten Klangqualität stark einschränkt, bietet der auf das Wesentliche reduzierte Player diesen Service an. Wegen der Auslegung der Software auf ein englissprachiges Windows verweisen diese Links aber auf den Ordner Program Files (siehe Bild). Der heißt in der deutschen Version von Microsoft Windows jedoch Programme, weshalb die Pfade in der Datei entsprechend zu ändern sind.
Von C. Gather unter Sonstiges am 02-02-2010
Speziell für Fragen zum Thema Lautsprecherselbstbau hat Quint-Audio aus Senden eine E-Mail-Adresse eingerichtet, an die sich Hobbyisten mit ihren Anliegen aller Art wenden können:
diy@quint-audio.com
Der Direktvertrieb der Marke Aurasound bietet nicht nur Lautsprecherchassis vom Minitweeter bis zum Referenz-Woofer zu hochattraktiven Preisen an, sondern veröffentlicht auch regelmäßig Bauvorschläge mit Aurasound-Chassis. Dabei lohnt sich insbesondere der Blick in die äußerst ausführlichen Entwicklungsberichte, die sowohl Informationen zum Projekt selber, als auch viele Grundlageninformationen beinhalten. So finden sich im PDF des Appolon Sub TML zum Beispiel eingebettete Videos, welche die Arbeit des Tieftöners im Großsignalbetrieb eindrucksvoll demonstrieren. Der Blick auf www.quint-audio.com lohnt sich also, nicht nur um Fragen zu stellen…
Update:
Die Bauvorschläge auf der Webseite von Quint-Audio wurden nun zusätzlich in Schwierigkeitsstufen eingeteilt, um dem Nachbauer unkompliziert zu verdeutlichen, wie aufwendig jedes der einzelnen Projekte zu bauen ist. Dabei kommt es schließlich nicht immer nur auf Größe, sondern auch auf Komplexität an. So kann ein sehr kleiner Mehrwegler problemlos größeres Kopfzerbrechen verursachen als eine zwar große, aber simpel aufgebaute Standbox. Was auf den geneigten Selbermacher zukommt, ist bei Quint Audio nun also auf einen Blick zu erkennen.
Von C. Gather unter Allgemeines am 01-02-2010
… haben wir dieses Mal in Blue Planet Acoustics Shorty 2, im Bild innen neben der Spirit 6 aus KLANG+TON 1/2010. Genau wie diese ist die Shorty 2 mit dem mit 38 Euro preislich hochattraktiven Omnes Audio-Tiefmitteltöner MW 6W bestückt, den wir nur eine Ausgabe zuvor ausführlich getestet haben. An seiner Seite steht die mit nicht mal 10 Euro ebenfalls äußerst preiswerte Gewebekalotte T2.01. Damit ist die Richtung klar: die Shorty 2 ist ein extrem preisgünstiger Bausatz für Ein- und Aufsteiger, der trotz der einfachen Bauweise und des Gesamtpreises von 55 Euro pro Box für alles außer Holz (in diesem Fall übrigens auf Gehrung gesägte, folierte Spanplatte) einen exzellenten Gegenwert bietet.
Die Shorty 2 ist mit 24 x 37 x 30 cm (B x H x T) äußerst stimmig dimensioniert und findet auch im offiziell verpönten, aber in der Praxis doch oft als Boxenständer genutztes Regal ein passendes Plätzchen. Die Reflexöffnung auf der Rückseite sollte einige Zentimeter Luft zur Rückwand behalten um keine Atemnot zu bekommen, ansonsten bleibt die Box nicht zuletzt dank der problemlosen Abstrahlcharakteristik ein Schallwandler der Marke “bauen-hinstellen-anschließen-spielt”. Natürlich hat das gesunde Innenvolumen von über 15 Litern auch seinen Sinn. Dass der MW 6W sein Handwerk im Tiefton beherrscht bewies er schon in der Spirit 6, mit genug Luft im Rücken sollte also auch die Shorty 2 im Tiefton kräftig und straff durchziehen.
Für die Hörprobe stand mit der Spirit 6 ein interessanter Gegner zum Quercheck bereit. Die hat mit dem zweiten Bass und dem besseren Hochtöner natürlich schon vor dem Start des Rennens gewonnen, nichtsdestotrotz schlägt sich die Shorty 2 angesichts eines guten Drittels des Preises exzellent. Die neuen Omnes Audio-Tiefmitteltöner “engineered in Germany” sind ihr Geld wirklich wert: erstaunlich tief und knackig im Bass, im Mittelton prägnant und spritzig, erfüllt der weiße Siebzehner seine Aufgabe mit purer Spielfreude.
Der Hochtöner ergänzt das Geschehen dezent (bei Bedarf den Vorwiderstand verkleinern) aber präzise und rundet das Klangbild nach oben sanft ab, was für den angepeilten Einsatzzweck sicherlich die bessere, weil im Zweifel klanglich angenehmere Wahl ist. Gegen die Keramikkalotte hat die Gewebekuppel natürlich keine Chance, aber auch das war schon im Vorfeld klar. Was aber insbesondere auffällt ist die enorme Neutralität, mit der diese Box ans Werk geht. Da passt alles auf den Punkt, selbst mit fiesen Stücken lässt sich dieser Preiskracher keinerlei tonale Schwächen nachweisen.
Frequenzgang an 2,83 V unter 0, 15, 30 und 45 Grad und Impedanz. Die Shorty 2 misst sich sehr linear mit überraschend tiefreichendem Bass. Die leichte Unruhe um 4 kHz stammt von der Gehäusekante unt verschwindet unter Winkel ohne weiteres Zutun. Die Empfindlichkeit ist für eine 8-Ohm-Box mit 86 dB an 2,83V hoch, das Ausschwingverhalten ist sauber und der Klirr niedrig. Angesichts des niedrigen Preises für den Bausatz gerade als vollwertiger Ersatz für Beipack-Plastikboxen der heimischen Minianlage ein echter Tipp!
Von C. Gather unter Sonstiges am 07-12-2009
… ist der 30. Januar des vor der Tür stehenden Jahres. Früher geht’s wegen der Produktion der kommenden LP und der K+T über und direkt nach den Feiertagen leider nicht, dafür gibt’s dann entsprechend viel Lautsprechermaterial zum sehen, hören und darüber reden.
Los geht’s an dem Samstag wie immer um 14 Uhr, Anmeldungen zum Hörtest wie gewohnt per E-Mail an klangundton@brieden.de oder telefonisch über die 0203 / 4292-177.