Hier eine tolle Nachricht für alle Technikbegeisterten die deutlich tiefer in die Materie des Lautsprecherbaus und der dazugehörigen Messtechnik eintauchen wollen: Quint Audio-Engineering hat sich bereit erklärt, parallel zu unserem nächsten Hörtermin am 04. September, einen ca. 4-stündigen Workshop in unseren Räumlichkeiten abzuhalten, Beginn ist 14:00 Uhr. Inhalt dieses Workshops: Die Entwicklungsberichte der Quint Audio Lautsprecher „La Diva petite“ und „Tripla“ werden durchgearbeitet und erklärt. Quasi das „Warum“ und „Wieso“ wird besprochen. Dabei werden auch bestimmte Eigenschaften wie. z.B. unterschiedliches Abstrahlverhalten demonstriert. Weiterhin wird auf das Thema „Tieftonwiedergabe im Raum“ eingegangen. Die Anzahl der vorhandenen Plätze ist stark limitiert, daher ist eine Anmeldung unter klang+ton@brieden.de unerlässlich. Das Beste zum Schluss: Der Workshop ist für alle Teilnehmer kostenlos. Also, wer zuerst kommt…
In der Aufbauanleitung fehlt die Beschreibung über die Platzierung des Dämmmaterials. Der Noppenschaumstoff wird der Länge nach geteilt und auf Deckel und Rückwand (auf Höhe des Tiefmitteltöners) mit Hilfevon Doppelklebeband befestigt. Vier Matten Sonofill füllen den Hohlraum unterhalb der Gehäusestabilisierung.
Die Liste zur Weichenbestückung weist folgende Fehler auf: L5 hat einen Wert 0.068 mH. Bei Intertechnik bekommt man eine Induktivität mit 0.070 mH, die man bedenkenlos nehmen kann. C7 und R5 gehören nicht zur Standardweiche, sondern zur optionalen Impedanzlinearisierung (rechts). Die drei Bauteile werden zwischen die Eingangsklemmen geschaltet.
Der Monacor Horntreiber MRD-44PA wird fälschlicherweise als 2″-Treiber beschrieben, ist aber ein 1″-Treiber mit 35mm-Gewinde. Die Hornposition: Von der Schallwand bis zur Vorderkante Horn sind es 35 Millimeter.
Hier eine Aufwertung die eine minimal stimmigere Tonalität und einen etwas stabileren Bassbereich mit sich bringt: Die Spule L1 hat nun die Bezeichnung „Intertechnik 1,50 mH AIR THERM SPULE LUT62/41, 0.43 OHM, 1.32 mm“. Es ändert sich also lediglich der Drahtquerschnitt.
Monacor Aspera:
Die in den Messungenbeschriebene Sickenresonanz liegt nicht bei 700 Hz sondern bei etwas über 1000 Hertz und ist in der Solomessung des SPH-130 zu erkennen. Die kleine Unregelmäßigkeit bei 700Hz ist wahrscheinlich auf eine stehende Welle zwischen Schallwand und Rückwand zurückzuführen. Rechnerisch müsste diese bei ca. 8oo Hz liegen, allerdings wird durch das Dämmmaterial im Gehäuse die Schallgeschwindigkeit herabgesetzt und somit auch die Frequenz der Stehwelle, sodass es wieder passen dürfte.
248XXL:
Der Tieftöner wird, entgegen dem Weichenschaltbild, verpolt angeschlossen.
In der Liste zur Weichenbestückung fehlt dem Wert C5 ein Komma. Der Wert müsste 2,2μF lauten und ist im Weichenschaltbild korrekt.
Die Bildunterschrift zur Positionierung des Sonofills ist missverständlich: Die dort genannten Dämmmaßnahmen beziehen sich auf das Damping30 und werden durch Dämpfung mit Sonofill unterstützt.
Das Bassreflexrohr setzt sich zusammen aus: JETSET70AT + JETSET70IT + JETSET70MR von Intertechnik, mit einer Gesamtlänge von 22cm.
Das Messdiagramm über die einzelnen Zweige und deren Summenbildung haben wir Ihnen auch unterschlagen:
Das isser. Der Mann, der (beizeiten) Christian Gather als Chefredakteur der Klang + Ton beerben wird. Er heißt Ronald Wassen, ist den großen Teil seines Lebens selbst Lautsprecher gewesen, Klang + Ton-Leser der ersten Stunde und durch die für den Job dringend erforderliche Flexibilität qualifiziert: Letzten Dienstag Nachmittag vorgestellt, Mittwoch Morgen angefangen. Sowas können wir gebrauchen.
Und wenn wir ihm denn einen Zugang zu dieser Seite eingerichtet haben, dann darf er sich hier auch selbst vorstellen.
Willkommen Ronald,auf dass du eine leise Ahnung davon hast, worauf du dich da eingelassen hast .
Jawohl, auch bei uns hat es sich herumgesprochen, dass am Samstag zeitgleich mit der Klang + Ton-Hörsession das Viertelfinalspiel Schlaaand – Argentienien stattfindet. Und ja, wir werden dem Rechnung tragen und für eine adäquate “Semi Public Viewing”-Gelegenheit sorgen.
Entschuldigung – die Seite läuft derzeit nicht ganz rund. Will sagen: Sie hat den Umzug auf einen neuen Server nicht ganz schadlos überstanden. Im Moment sieht’s so aus, also ob ein paar Rubriken (Hörtest, aktuelles Heft) sanft entschlafen wären – was aber natürlich nicht so bleiben wird.
Selbstverständlich findet der Hörtest am 03.07. in gewohnter Art und Weise statt, Anmeldungen sind noch möglich (kurze Mail an klangundton@brieden.de genügt).
In den nächsten Tagen werden wir die Lücken hier auch wieder geschlossen bekommen.
… soll heißen: am Donnerstag öffnet die High End 2010 in München ihre Pforten. Dort errichten wir, die wir ja nicht nur die Klang+Ton vollbauen, am morgigen Tag unseren verlagseigenen Stand im Zeichen der LP & einsnull.
Wenn Sie können und wollen, dann kommen Sie uns doch mal in besuchen: Halle 3, Stand D07
In Klang+Ton 6/2009 berichteten wir unter der Rubrik Leserbriefe von M. Streubels “Mini-Jericho”. Aus 3-mm-Pressspan und zwei 5-cm-Breitbändern aus einem billigen iPod-Lautsprecherchen entstand in liebevoller Kleinarbeit ein gleichermaßen niedliches wie raffiniertes Backloaded-Horn im Puppenstubenformat. Selbiges gibt es dank Youtube nun auch in Aktion zu bewundern:
… wird auf dem Hörtest am kommenden Samstag gegrillt. Alle Teilnehmer bitten wir also freundlichst darum, sofern noch möglich von Keks und Kuchen auf Würstchen und Co. umzusatteln. Zubehör wie Salate und Baguettes sind natürlich auch willkommen.
Und da die Nachfrage immer wieder kommt: ja, eigene Musik mitbringen ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht! CDs gehen immer klar, Schallplatte kann gegenenenfalls nur im Hörraum gehört werden.